Wie die HfG in einer Pressemitteilung erklärt, war wie bei einer Baustelle in den vergangenen Wochen zunächst nur ein kleiner Bereich mit einem Bauzaun abgesperrt, ein Schild kündigte an: "Hier entsteht ein Unterseeboot". Nun habe der unter dem Künstlernamen Horst von Bolla arbeitende Student mit seinem Projekt begonnen. Bis zu acht Meter lang und zwei Meter groß soll es werden - das "U-".

Die Diplomarbeit sei der Abschluss eines Szenografie-Studiums. "Es handelt sich um die Kombination aus dem Bau eines Objekts und der Durchführung einer Performance", erklärt von Bolla seine Arbeit. "Diesen Prozess, wie etwas entsteht, kann man live beobachten, und am Ende wird das, was geschaffen, präsentiert und zelebriert wurde, im wahrsten Sinne des Wortes wieder verschwinden. Dabei sind alle Vorgänge vom Bau des U-Bootes bis zum Abtauchen für alle sichtbar und transparent." Im Livestream unter  http://bolla.de/U-/  kann der künstlerische Vorgang noch vier Wochen lang verfolgt werden, heißt es in der Pressemitteilung.

Wo das U-Boot abtaucht wird noch nicht verraten

Zusammen mit den Musikern und Soundkünstlern Blaue Husaren Königsbach (Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Königsbach-Stein), DJ Mega Utz Utz (Gießen), Gebildhazard, Mr. Taco (beide vom HfG-Soundlabel ichiigai) und Frau  Fix (Karlsruhe), geht das U-Boot am 13. September ab 19 Uhr auf seine Jungfernfahrt.

Dann können die Bürger das Werk ab der HfG begleiten bis es schließlich am Ende wieder verschwindet. Wie und wo genau das passiert, wird nicht verraten - wer das U-Boot für immer "abtauchen" sehen möchte, sollte an diesem Termin der sogenannten U-Parade durch Karlsruhe kommen, so die HfG.