Mittwoch, 22. Juni

07:23 Millionenschwerer Schaden

Laut Medienberichten wie der deutschen Presse-Agentur (dpa) sollen bei dem Brand schlussendlich zwei Feuerwehrmänner - von insgesamt 100 Kräften - verletzt worden sein. Der Schaden wird mittlerweile auf rund 3 Millionen Euro geschätzt. Mehrere Wohnungen sind durch das Feuer unbewohnbar geworden.

Montag, 20. Juni

18:54 Ein technischer Defekt

Ersten Feststellungen der Kriminaltechnik zufolge ist der Großbrand in einem Mehrfamilienhaus im Kanalweg in Karlsruhe auf einen technischen Defekt zurückzuführen.

Vergangenen Samstag gegen 18.40 Uhr kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste, bei dem rund 114 Personen aus einem Gebäudekomplex evakuiert werden mussten.

Sonntag, 19. Juni

09:31 Mehrere Stunden Löscharbeiten

Alle Anwohner konnten laut Polizeiangaben unverletzt das Gebäude verlassen und zu einer Sammelstelle gebracht werden. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund drei Millionen Euro geschätzt.

Da zu Beginn des Brandes zunächst noch unklar war, ob noch Personen vermisst werden und um Glutnester ausfindig zu machen, war ein Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera im Einsatz.

Bild: Thomas Riedel

Löscharbeiten ziehen sich bis Sonntagmittag

Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der Brand aus dem Ober- und Dachgeschoss des fünfstöckigen Gebäudes heraus entwickelt. Anwohner hatten einen lauten Knall gehört, heißt es in der offiziellen Presseinformation. Die Brandursache ist derzeit jedoch noch unklar.

Aufgrund einer zunächst starken Rauchbildung wurden Personen im näheren Umkreis gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Löscharbeiten der Feuerwehr gestalteten sich aufwendig und dauerten bis spät in die Nacht an. Da immer wieder Glutnester durch Hitze und Wind aufgeflammt wurden, war die Feuerwehr noch am Sonntagmittag vor Ort. Die größten Brände seien laut Polizeiangaben jedoch gelöscht.

Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden während der Löscharbeiten verletzt. Die Bewohner des betroffenen Wohnkomplexes wurden in der nahegelegenen Marylandschule untergebracht, laut dpa-Angaben konnte ein Großteil aber später wieder in die Wohnungen zurückkehren. Nur an einem Gebäude war die Prüfung, ob das Haus wieder begehbar ist, am Sonntagmittag noch nicht abgeschlossen.

Der Artikel wurde aktualisiert.

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