Unterdessen hat die Polizei eine Ermittlungsgruppe eingesetzt. Auch der Brandsachverständige des Landeskriminalamtes setzte gestern seine Arbeit in dem Wrack der Straßenbahn fort. Neue Erkenntnisse brachten die Untersuchungen bisher allerdings nicht.

Auf Brandstiftung ließe unter anderem die Tatsache schließen, dass die Schäden in der Mitte des Zuges am schlimmsten seien. Dort gebe es jedoch keine Aggregate, die als Brandauslöser in Frage kämen, wie Dieter Ludwig, Direktor des Karlsruher Verkehrsverbandes (KVV), erklärte. Darüber hinaus sei die Bahn kurz vor dem Brand unverschlossen im Bahnhof gestanden, weil anschließend eine Putzkolonne erwartet wurde.