"In den letzten 50 Tagen haben wir miterlebt, wie sich unser Heimatland in die Front eines grausamen imperialistischen Krieges verwandelt hat, der durch russisches Öl, Gas und Kohle unterstützt wird. Die EU-Länder importieren weiterhin täglich Kohle, Öl und fossiles Gas im Wert von schätzungsweise 700 Millionen Euro aus Russland.", meint Ukrainerin Nastya Pavlenko, die für die Aktion angereist ist. Das geht aus einer Pressemitteilung der Klimaschutzorganisation Extinction Rebellion hervor.

Gemeinsam mit neun anderen Aktivisten habe sie deshalb aus Protest die MiRo-Raffinerie in Karlsruhe blockiert. Vier Personen stellten sich von 14 bis 15 Uhr vor die Einfahrtsstraßen. Den Lastkraftwagenfahrern, die aus diesem Grund nicht einfahren konnten, sei die Situation in einem Dialog erklärt worden. "Das Einzige, was langfristig Frieden sichert, sind erneuerbare Energien", sei dabei das Hauptargument gewesen.