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Karlsruhe Das "Fächerrad" wird zum "KVV.nextbike": 340 neue Drahtesel in den kommenden Wochen in Karlsruhe im Einsatz

Ab Montag, 18. März, steht in und um die Fächerstadt ein neues Fahrradverleihsystem zur Verfügung. Das Unternehmen Nextbike ersetzt das bisherige Karlsruher Angebot des Fächerrads und nimmt im Auftrag des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) 340 neue Räder im Stadtgebiet in Betrieb. In den kommenden drei Wochen werden die alten Fächerräder gegen die neue Modelle ausgetauscht. Auch in anderen Städten soll das Angebot realisiert werden.

Wer ab Montag in Karlsruhe ein Fahrrad an einer der öffentlichen Leih-Stationen mieten möchte, wird eine Änderung bemerken, denn: Das bekannte Leih-Angebot "Fächerrad" heißt ab Montag "KVV.nextbike". Das teilt der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) in einer Pressemeldung mit.

Mit der Namensänderung soll das Angebot gleichzeitig ausgeweitet werden: Die Fahrräder stehen nicht mehr - wie bisher - nur im direkten Stadtgebiet zur Verfügung, sondern auch in vielen Stadtteilen, beispielsweise in der Waldstadt, in Hagsfeld, Rüppur, Bulach, Oberreut, Grünwinkel, Daxlanden, Knielingen, Neureut, der Nordweststadt, in Durlach-Aue und im Durlacher Industriegebiet. Insgesamt 340 neue Räder sollen in ganz Karlsruhe verteilt werden, vornehmlich an wichtigen Verkehrsknotenpunkten, Haltestellen oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten.

30 Minuten Fahrt kostet einen Euro

Die Kosten für eine Ausleihe von 30 Minuten belaufen sich nach Angaben des KVV auf einen Euro. Für jede weitere halbe Stunde wird ein weiterer Euro fällig. Wer das Fahrrad für den ganzen Tag mieten möchte, bezahlt neun Euro. Wer den Basistarif für ein Jahr zum Preis von 48 Euro wählt, kann jeweils die ersten 30 Minuten der Ausleihe umsonst fahren. KVV-Abokunden erhalten den Jahrestarif weiterhin vergünstigt für 29 Euro. 

KVV.Nextbike
Aus Fächerrad wird KVV.nextbike. Nach und nach ersetzen die neuen Drahtesel die alten Modelle. | Bild: KVV

 

Das Ausleihverfahren ist laut Karlsruher Verkehrsverbund simpel: Zuerst kostenlos über die KVV.nextbike-Homepage oder die nextbike-App registrieren. Danach die Nummer des Fahrrades in die App eingeben oder den QR-Code scannen: Das Rahmenschloss öffnet sich dann automatisch und die Fahrt kann starten.

Zurückgegeben werden können die Fahrräder auch außerhalb der festen Stationen in den sogenannten Flexzonen. Diese befinden sich im Innenstadtbereich Karlsruhes sowie im Stadtbezirk Durlach. Hierfür müsse man das Rad einfach abstellen und den Hebel am Rahmenschloss nach unten drücken. Ein kurzer Piepton bestätige die erfolgreiche Rückgabe. Die Abrechnung erfolgt per Kreditkarte, Paypal oder Bankeinzug.

Angebot soll auf andere Städte ausgeweitet werden

Das Angebot soll sich nach Angaben des KVV aber künftig nicht nur auf Karlsruhe beschränken. Im Laufe des Jahres sollen die Leihräder auch in den Städten Baden-Baden, Bruchsal, Ettlingen, Rastatt und Rheinstetten eingeführt werden. "Weitere interessierte Kommunen sollen folgen", so der Verkehrsverbund in der Meldung weiter. 

"Die Ausweitung des Verleihsystems über die Grenzen der Fahrradstadt Karlsruhe hinaus ist ein wichtiger Schritt, dieses umweltfreundliche Mobilitätsangebot nun auch im gesamten Verbundgebiet zu etablieren", erklärt KVV-Projektleiter Olaf Strotkötter abschließend. 

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  •   malerdoerfler
    (5740 Beiträge)

    28.03.2019 19:06 Uhr
    Mehr Fahrradverkehr
    ist immer gut.
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  •   Skudder
    (436 Beiträge)

    19.03.2019 11:32 Uhr
    Das Fächerrad
    gibt es schon lange auch in der Waldstadt. Allerdings ist das keine Flexzone, sondern die Abgabe ist auf bestimmte Plätze beschränkt. Da kenne ich bislang nur das Waldstadt- Zentrum.

    Eigentlich nichts Neues. Fächerrad war schon immer von Nextbike.
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