"Frieden ist (ebenso wie Krieg) kein Naturzustand, der sich von selbst einstellt. In einer Welt, die von Ungleichgewichten und Interessenkonflikten geprägt ist, bedarf es ständiger Anstrengung, die notwendigen Auseinandersetzungen und Entwicklungen gewaltfrei und gerecht zu gestalten", beschreibt die Initiative für ein Friedensdenkmal in Karlsruhe ihre Intention.

"In längeren Friedensperioden geht das Wissen darüber oft verloren, bis sich in einem regionalen Konflikt plötzlich Militärmächte drohend gegenüberstehen, die ihre Sicherheit oder ihren Einflussbereich gefährdet sehen. Deshalb wollen wir mit einem Denkmal alle Bürger unserer Stadt ermutigen, sich nachhaltig und gewaltfrei für Frieden, Gerechtigkeit und Zusammenarbeit einzusetzen", heißt es auf der Internetseite der Initiative weiter. Das Denkmal soll am 11. November 2018, also genau einhundert Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs, eingeweiht werden.

Zu den Zielen der Initiative, zur möglichen Gestaltung des Denkmals sowie zu Impulsen für den pädagogischen, friedensethischen und politischen Diskurs veranstaltet die Pädagogische Hochschule Karlsruhe am Donnerstag, 18. Januar, um 19.30 Uhr in der Bismarckstraße 10, Gebäude 2, Hörsaal A020 eine öffentliche Podiumsdiskussion.