Der Krieg sei nicht nur eine humanitäre Katastrophe. Kurzfristig müsse es auch darum gehen, sich gegen potenzielle Energieknappheiten abzusichern und dabei Privathaushalte und Industrieunternehmen vor nicht mehr tragbaren Preissteigerungen zu schützen, meinte Mastiaux.

"Dass in Europa ein Krieg gegen ein souveränes Land und Volk geführt wird, macht uns fassungslos", so der EnBW-Chef. Die EnBW verurteile den Angriff Russlands und stehe hinter den Maßnahmen der Bundesregierung. Sein Unternehmen unterstütze die Ukraine mit sofortigen und langfristigen Hilfen. Für Flüchtlinge werden etwa Werkswohnungen und Seminarhäuser bereitgestellt. Allein bei einem Spendenaufruf in der Belegschaft seien innerhalb weniger Tage 90.000 Euro zusammengekommen.