Wer am Wahlsonntag Ende Mai seine Kreuzchen gerne klassisch in der Wahlkabine machen möchte, muss hierfür sowohl seinen gültigen Personalausweis als auch seine Wahlbenachrichtigung ins Wahllokal mitbringen. Die Benachrichtigungen sollten bis Mittwoch, 24. April, per Post zugestellt sein. Das erklärt die Stadtverwaltung in einer Pressemeldung. 

Die Benachrichtigung enthält wichtige Informationen, insbesondere über das für die Stimmabgabe zuständige Wahllokal und den Wahlraum sowie die Wahlbezirks- und die Wählernummer. Außerdem ist daraus ersichtlich, ob der betreffende Wahlraum rollstuhlgerecht ist, so die Stadt weiter. Falls dies nicht der Fall sein sollte, kann ein Wahlschein beantragt werden. Damit können die Wähler in einem beliebigen rollstuhlgerechten Wahllokal im jeweiligen Wahlgebiet zur Urnenwahl gehen. 

Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte sich nach Mitteilung des städtischen Wahlamts zeitnah mit der Briefwahl-Hotline unter der Telefonnummer 0721/133 1250 in Verbindung setzen. 

Briefwahlunterlagen per Smartphone anfordern

Wer am Wahltag nicht an der Urne wählen gehen kann, hat die Möglichkeit, sein Votum per Briefwahl abzugeben. Die dazu notwendigen Unterlagen können wahlberechtigte Bürger online unter www.karlsruhe.de/wahlen unter Angabe der Wahlbezirks- und Wählernummer, die in der Wahlbenachrichtigung aufgeführt sind, beantragt werden.

Aber auch eine Beantragung der Briefwahlunterlagen per Smartphone ist nach Angaben der Stadtverwaltung möglich. "Hierzu scannt man lediglich den QR-Code auf seiner eigenen Wahlbenachrichtigung mit einem Smartphone und identifiziert sich anschließend mit seinem Geburtsdatum. Die Unterlagen werden dann per Post zugeschickt", heißt es in der entsprechenden Meldung weiter.

Wahlscheine mit Briefwahlunterlagen können die Karlsruher aber auch beim Stadtamt Durlach sowie bei den Ortsverwaltungen Grötzingen, Stupferich, Hohenwettersbach, Wolfartsweier, Wettersbach und Neureut zu deren üblichen Öffnungszeiten beantragen, heißt es in der Meldung. Um die Briefwahl zu beantragen, genüge es, die Rückseite der Wahlbenachrichtigung auszufüllen, zu unterschreiben und an das Wahlamt in einem frankierten Umschlag zurückzusenden. Die entsprechenden Briefwahlunterlagen gehen dem Antragsteller dann per Post zu. 

Unterlagen bis spätestens 22. Mai zur Post geben

Das zentrale Briefwahlbüro öffnet dann am Dienstag, 23. April, seine Türen im Untergeschoss des Ständehauses in der Ständehausstraße 2 und ist bis Freitag, 24. Mai, jeweils montags bis freitags durchgehend von 10 bis 17 Uhr geöffnet, am letzten Öffnungstag am 24. Mai bis 18 Uhr. Telefonisch ist es unter der Rufnummer 0721/133 1250 zu erreichen, per Telefax unter 0721/133 1259 und im Internet unter www.karlsruhe.de/wahlen.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, stehen während des Briefwahlbetriebs Mitarbeiter der Stadt Karlsruhe für Fragen zur Briefwahl und für die Entgegennahme von Briefwahlanträgen zur Verfügung. Eine telefonische Antragstellung sei nicht zulässig. Außerdem haben die Wähler auch die Möglichkeit, direkt vor Ort ihre Stimme per Briefwahl abzugeben. 

Wer sich für den postalischen Weg entscheidet, sollte damit allerdings nicht zu lange warten: "Die ausgefüllten Unterlagen sollten die Wahlberechtigten im Inland spätestens Mittwoch, 22. Mai, zur Post geben, damit sie am Sonntag, 26. Mai, 18 Uhr, bei der auf den Wahlbriefen angegebenen Stelle eingegangen sind", erklärt die Stadt abschließend.

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