Einige der Baufelder sind derzeit noch fest in der Hand von Büschen, Unkraut und einigen Kaninchen. Aber dies wird sich in den nächsten Monaten ändern. Derzeit laufen die Erschließungsarbeiten für die verbindenden Straßen. Als einziges Überbleibsel des ehemaligen Ausbesserungswerks der Deutschen Bahn ist der ehemalige Wasserturm im Norden des neuen Viertels erhalten geblieben. Auch dessen Zukunft war lange ungeklärt, schließlich konnten sich aber die Befürworter für einen Erhalt durchsetzen.

In seiner unmittelbaren Nähe soll später einmal eine Schule errichtet werden. Neben all dem tristen Beton, aufgewertet lediglich durch ein paar farbige Akzente an mancher Balkonbrüstung, ist aber auch ein Stadtpark auf etwa 90.000 Quadratmeter geplant. Er soll sich später als grünes Band vom Mendelsohnplatz entlang der Ludwig-Erhard-Alle bis hin zum bereits existierenden Ostauepark ziehen. Neben Grünflächen sind hier Spielplätze, Ruheinseln und weitreichende Wasserspiele geplant.

Bis diese Flächen vollständig umgesetzt werden können, wird es allerdings noch ein paar Jahre dauern, da eine Spedition noch laufende Mietverträge für einen Teil der Fläche besitzt. Einen ersten Eindruck wie es einmal aussehen soll, kann man sich bereits direkt hinter der Landesbank oder auch zwischen der Stuttgarter Straße und dem dort angesiedelten Tennisclub verschaffen. So ist also neben dem reinen Wohnraum auch noch an Erholungsflächen gedacht worden.

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