Für Donnerstag sind die Präsidenten des KIT und der Fakultätsvorstand der Fakultät für Chemie und Biowissenschaften zu einer offenen Diskussionsrunde mit den Besetzern sowie allen interessierten Studierenden um 13.15 Uhr in den Hörsaal Neue Chemie (Gebäude 30.46, Engesserstraße 15) eingeladen, wie die Studenten mitteilen.

"Politik muss aktiv werden"

Auch die Juso-Hochschulgruppe solidarisiert sich mit den Besetzern und fordert Politik und Gesellschaft gleichzeitig auf, die Bildungsfinanzierung zu verbessern. "Die Proteste der Studierenden am KIT verdeutlichen einmal mehr die Krise des deutschen Bildungssystems. Selbst an einer sogenannten Eliteuniversität kann die Lehre nicht vollständig aufrechterhalten werden", bemängelt Noah Fleischer, Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg, die aktuelle Situation der Hochschulen.

Der aktuelle Hochschulpakt lasse den Hochschulen nur zwei Alternativen - entweder werde motivierten Menschen der Hochschulzugang verwehrt oder es würden zu viele Studierende in überfüllte Hörsäle und Labore gezwängt, erklärt Niklas Horstmann, Sprecher der Juso-Hochschulgruppe Karlsruhe die missliche Lage der Hochschulen. "Die Politik muss hier aktiv werden um ein Desaster für viele junge Menschen und den Wirtschaftsstandort Deutschland zu vermeiden."

Aktualisierung 14. Juni, 14 Uhr

Die Besetzung ist offiziell beendet. Mehr Infos gibt es am späten Nachmittag bei ka-news.