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Karlsruhe: Bye bye Silberlinge: Deutsche Bahn verabschiedet "Karlsruher Köpfe"

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Bye bye Silberlinge: Deutsche Bahn verabschiedet "Karlsruher Köpfe"

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    Bye bye Silberlinge: Deutsche Bahn verabschiedet "Karlsruher Köpfe"
    Bye bye Silberlinge: Deutsche Bahn verabschiedet "Karlsruher Köpfe" Foto: Roland Kortz

    Endstation für die "Karlsruher Köpfe": Am 30. September werden die Steuerwagen endgültig verabschiedet. Dabei handelt es sich um einen sogenannten n-Wagen (Personenwagen), der umgebaut und mit einem Steuerwagenabteil ausgerüstet wurde. So war es möglich, einen Zug von beiden Enden aus zu steuern, sodass bei einem Richtungswechsel des Zuges ein Umrangieren der Lok nicht mehr notwendig war.

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    Foto: DB AG

    Mit einer Abschiedsfahrt am 30. September werden die Steuerwagen ausgemustert. Einer der Wagen wird nach der Ausmusterung an das DB Museum in Nürnberg übergeben. Bis Ende September sind 16 der 37 übriggebliebenen "Karlsruher Köpfe" noch aktiv im Einsatz. Sie verkehren auf den Strecken: Stuttgart – Crailsheim – Nürnberg, Stuttgart – Heilbronn –Würzburg, Stuttgart – Aalen und Stuttgart – Ulm sowie an den Wochenenden Ulm – Neustadt (Schwarzwald) und Neustadt (Schwarzwald) – Rottweil.

    Wagen 60 Jahre im Einsatz

    Die ersten Prototypen 1958 waren grün lackiert. In der Serienlieferung 1959 wurden die Wagen ohne Lackierung übergeben, weshalb sie heute noch als "Silberlinge" bekannt sind. Davon wurden erst mal 12 Ausstattungsvarianten gefertigt.

    Die Steuerwagen, wurden im Zeitraum von 1960 bis 1981 produziert. Mit Abschluss der Herstellung gab es 912 Stück. In den 1980er Jahren wurden die "Karlsruher Köpfe" dann in das damals gültige Farbkonzept ozeanblau-beige umgespritzt. Dann waren die "Karlsruher Köpfe" fast 60 Jahre in Baden-Württemberg im Einsatz und begleiteten Generationen von Bahnfahrern.

    Mit der Ausmusterung der sogenannten n-Wagen in Deutschland werden einstöckige Wagen zu einer Seltenheit, damit verbunden auch die n-Wagen der Bauart "Karlsruher Kopf". Ab dem 1. Oktober 2016 starten in Baden-Württemberg die sogenannten "Übergangsverträge". Im Zuge dessen werden die n-Wagen in Baden-Württemberg nach und nach ausgemustert und durch modernere Fahrzeuge ersetzt.

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