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Karlsruhe: Fridays For Future protestiert gegen geplantes Klimaschutzkonzept der Stadt

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Fridays For Future protestiert gegen geplantes Klimaschutzkonzept der Stadt

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    Fridays for future Demo am 28. April 2020
    Fridays for future Demo am 28. April 2020 Foto: Bohner

    In ihrem CO2-Budget setzt die Stadtverwaltung voraus, dass Karlsruher mehr CO2 ausstoßen dürfen als Menschen in wirtschaftlich weniger entwickelten Ländern. "Und das obwohl Karlsruher in der Vergangenheit schon mehr CO2 verursacht haben. Das ist absolut ungerecht", so Olivia Crawford von Fridays for Future Karlsruhe in einer entsprechenden Pressemeldung. "Wir fordern daher, dass sich die Stadt mit ihren Maßnahmen und deren Überprüfung an einem gerechten, auf das 1,5 °C-Ziel ausgerichteten CO2-Budget orientiert."

    Des Weiteren berücksichtigt das Konzept laut FFF die Dringlichkeit nicht in dem Maße, in dem es das Voranschreiten der Klimakrise gebietet. "Das Ziel, dass Karlsruhe erst 2050 die Klimaneutralität erreicht, ist der Situation nicht angemessen. "Bereits 2030, spätestens 2035, muss Karlsruhe klimaneutral sein", fordert Fridays For Future.

    "Den eigenen Ansprüchen gerecht werden"

    Das aktuelle Klimaschutzkonzept werde der Zielsetzung nicht gerecht, meint Fridays for Future Karlsruhe. Um Vorbildstadt zu werden müsste das jetzige Klimaschutzkonzept weiter angepasst werden, da eine halbherzige Herangehensweise für die Bekämpfung der Klimakrise nicht ausreicht.

    "Beispielsweise ist Karlsruhe trotz hoher Sonneneinstrahlung in der Solarbundesliga auf einem schlechten Platz." sagt Pawel Bechthold (16) von Fridays for Future Karlsruhe "Deshalb ist es jetzt wichtig konsequent den eigenen Ansprüchen, aber vor allem der Klimakrise gerecht zu werden."

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