Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte der Notfallmanager der Deutschen Bahn die Lage bereits bestätigt. Unverzüglich begannen die Einsatzkräfte mit umfangreichen Brandschutzmaßnahmen im Bereich des Lecks, um die Gefahr eines Funkenübersprungs zu minimieren.
Zudem wurde das auslaufende Superbenzin mithilfe einer Auffangwanne kontrolliert, sodass ein Eindringen in das Erdreich verhindert werden konnte. Die Polizei sperrte indessen den Ereignisort in einem Radius von etwa 300 Metern ab.

Die Ursache der Leckage (Anmerkung der Redaktion: ein Loch oder eine Porosität in einer Oberfläche, durch die eine Flüssigkeit oder ein Gas unbeabsichtigt austritt) konnte durch das Nachziehen eines Ventils behoben werden, teilt die Feuerwehr am Mittwochabend mit.
Eine halbe Stunde, gegen 18.30 Uhr, war der Einsatz unter Kontrolle. Verletzte gab es keine.

Laut Polizeiangaben war der Güterbahnhof in Karlsruhe, als auch mehrere Straßen im Umkreis in diesem Zeitraum gesperrt - darunter die Südtangente. Warum das Gefahrgut austrat, ermittelt nun die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe.