Für den Trend macht die Gewerkschaft unter anderem die Arbeitsbedingungen verantwortlich. "Lehrkräfte, Schulleitungen und alle am Schulleben Beteiligten sind nach drei Schuljahren im Zeichen von Corona und einem Schuljahr im Zeichen des Ukraine-Krieges am Rande und oft am Ende ihrer Kräfte", sagte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), Monika Stein, in Stuttgart.
Neben der steigenden Zahl von Anträgen auf Teilzeit gäben immer mehr Lehrkräfte ihre Leitungsfunktionen auf und verzichten lieber auf Teile ihres Gehalts. "Das Land als Arbeitgeber muss hier Fürsorge walten lassen, es muss ein besserer Arbeitgeber werden", forderte sie.