Der Sommer kommt - doch die Schwimmbäder sind noch geschlossen. Ab 2. Juni dürfen diejenigen wieder in die Karlsruher Bäder, die einen Schwimmkurs besuchen oder Mitglied in einem Sportverein sind. 

Erste Bäder in Baden-Württemberg sollen vom 6. Juni an wieder öffnen können, hieß es am vergangenen Donnerstag aus Stuttgart. Natürlich unter entsprechenden Hygieneauflagen. Und wie sieht es an den zahlreichen Badeseen aus?

Schwimmen im See erlaubt

"Das Schwimmen in Seen im Landkreis in der freien Landschaft ohne jegliche 'Badeinfrastruktur' (zum Beispiel Umkleidekabinen, Toilettenanlagen) ist nicht verboten, sofern die Regelungen der Coronaverordnung zum Aufenthalt im öffentlichen Raum beachtet werden", so das Landratsamt Karlsruhe.

Sommerzeit ist Badezeit - zwei Frauen schwimmen im Sylvensteinstausee. Foto: Lino Mirgeler
Sommerzeit ist Badezeit - zwei Frauen schwimmen im Sylvensteinstausee. Foto: Lino Mirgeler | Bild: dpa

Wenn ein Abstand von mindestens anderthalb Metern zu "fremden", Personen im Sinne dieser Regel, also nicht dem eigenen Haushalt angehörigen oder in direkter Linie verwandten Personen, gehalten wird, ist das Baden erlaubt. Natürlich nur, wenn es nicht durch andere Vorschriften verboten ist - beispielsweise durch Naturschutzbestimmungen.

"Baden in Seen ist prinzipiell erlaubt"

Lediglich an Seen mit Badeinfrastruktur ist das Schwimmen noch untersagt. "Die meisten Gewässer im Landkreis Karlsruhe sind ohne solche Infrastruktur - daher ist das Baden dort prinzipiell erlaubt", so ein Sprecher des Karlsruher Landratsamtes auf ka-news.de-Anfrage. 

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Beispielsweise am Grötzinger Baggersee darf nicht überall geschwommen werden. "Der See ist nur in Teilen zum Baden zugelassen", sagt ein Sprecher der Stadt Karlsruhe. Auf den nötigen Sicherheitsabstand wird ebenfalls geachtet.

"Kontrollen im Hinblick auf die Einhaltung der Vorgaben der Corona-Verordnung werden durch den Kommunalen Ordnungsdienst, aber auch durch das zuständige Polizeirevier durchgeführt", so die Stadt. 

Hohe Bußgelder bei Verstoß

Und bei Missachtung der Regeln kann es teuer werden. Ein Verstoß gegen das Kontaktverbot verursacht mindestens ein Bußgeld in Höhe von 100  Euro bei Jugendlichen oder 200 Euro bei Erwachsenen. Daher heißt beim Planschen am Badesee: Immer schön den Abstand halten - auch auf der Liegewiese und beim Sprung ins Wasser.  Dann steht der Abkühlung nichts im Wege.

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