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Karlsruhe Lkw-Unfall auf A5 bei Karlsruhe: Zwei Schwerstverletzte und langer Stau

Nach ersten Polizeiangaben hat sich auf der A5 in Fahrtrichtung Norden ein Auffahrunfall zwischen Karlsruhe-Durlach und Karlsruhe-Nord ereignet. Dabei wurde ein Kleinwagen zwischen zwei Lkw eingeklemmt.

Stand 16 Uhr:

An dem Unfall sind offenbar vier Fahrzeuge beteiligt, ein Lkw-Fahrer ist nach wie vor im Führerhaus eingeklemmt. Ein Autofahrer ist schwerstverletzt aus dem Wrack seines Pkw geborgen worden. Die Autobahn in Richtung Norden ist gesperrt.

Aktualisierung 17 Uhr:

Wie die Polizei inzwischen mitteilt, forderte der Unfall zwei offenbar schwerst Verletzte sowie einen Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Nach den ersten Feststellungen des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe hatte der Fahrer eines Speditionslasters aus dem Raum Heidelberg das Ende eines auf eine Tagesbaustelle zurückzuführenden Staus nicht bemerkt und war auf einen vor ihm stehenden Kleinwagen aufgefahren. Dabei wurde der Pkw unter den Auflieger eines davor im Stau stehenden Sattelzuges geschoben.

Durch die große Aufprallwucht wurde schließlich noch ein davor stehendes weiteres Schwerfahrzeug in Mitleidenschaft gezogen. Sowohl der Pkw-Fahrer als auch der Unfallverursacher wurden eingeklemmt und mussten von der herbeigeeilten Feuerwehr befreit werden. Nach jeweils erster Versorgung durch zwei Notärzte wurden die Verletzten mit dem Rettungshubschrauber beziehungsweise einem Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Zur Klärung, ob womöglich noch weitere Pkw-Insassen betroffen waren, wurde der Auflieger mit einem Spezialkran angehoben und das Wrack des Kleinwagens vorgezogen.

Glücklicherweise bestätigten sich die Befürchtungen weiterer Verletzter aber nicht. In der Folge konnte der zunächst voll gesperrte Verkehr über den Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen der Ausfahrt Karlsruhe-Nord an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Gegen 16.15 Uhr wurde zudem der linke Fahrstreifen freigegeben. Dennoch wuchs die Fahrzeugschlange weiter an und hat derzeit eine Länge von rund 13 Kilometern. Zudem sind die Autofahrer auch auf den Ausweichstrecken auf die Geduldsprobe gestellt. 

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