Karlsruhe Kriminalhauptkommissar präsentiert sein "Tödliches Spiel"

Ein Kriminalhauptkommissar der Bücher veröffentlicht ist relativ selten. Dass er auch Polizeigeschichten niederschreibt, ist allerdings mehr als passend. Toni Feller, Kriminalhauptkommissar aus Bruchsal stellte am Donnerstag, 4. November, im Polizeipräsidium Karlsruhe, sein neustes Werk "Tödliches Spiel" vor.

Der schon auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, am 6. Oktober erschienene, 345- seitige Kriminalroman, liegt keinem authentischen Fall zugrunde, ist aber dennoch durch Fellers Berufserfahrungen realistisch und spannend geschrieben.

"Kreative Phasen müssen genutzt werden"

Thomas Rüttler, Kriminaldirektor und Leiter der Kriminalpolizei Karlsruhe erklärt, dass Feller Urlaub und Freizeit für seine kreativen Phasen nutzt. "Diese Schaffensphase kann schon drei bis vier Wochen dauern. Was aber keinerlei Auswirkungen auf seine Polizeiarbeit hat", lächelt Rüttler.

Sein Talent fürs Schreiben hat  Toni Feller schon seit langem entdeckt. Seine Bücher, Bühnenwerke und Kurzgeschichten sind inzwischen sehr bekannt. Aus seinen achten Buch "Die Samaritermaske ", wurden sogar drei der sechs spektakulären und authentischen Kriminalfälle verfilmt. Der 59-jährige Kriminalhauptkommissar gehen am leichtesten Bühnenstücke von der Hand, ein Roman ist laut eigenen Angaben eher ein Marathonlauf für ihn.

"Ganz arg stolz"

Deshalb ist er auch auf den aktuelle Kriminalroman "ganz arg stolz". Denn beim Schreiben hatte er im Gegensatz zu authentischen Fällen keine Daten oder Vorlagen an die er sich halten konnte, sondern musste selbst kreativ werden.

"Tödliches Spiel" handelt vom Rauschgiftfahnder Jürgen Nawrod, der in einen tiefen Abgrund stürzt. Doch er wäre kein Held, wenn er sich durch die Aufklärung mehrerer mysteriöser Morde nicht wieder aus eigener Kraft aus dem Schlamassel retten würde. "Diese Geschichte spielt in Stuttgart, da Marktanalysen ergaben, dass sich Karlsruhe nicht so gut als Kulisse für einen Roman eignet. Aber vielleicht schaffe ich es ja im zweiten Teil Jürgen Nawrod nach Karlsruhe oder Heidelberg zwangszuversetzen", schmunzelt Feller.

"Der Held wird nicht begraben"

Um den gleichen Helden wird sich also auch die Fortsetzung des Romans drehen. "Es wäre doch schade wenn man den Helden einfach begraben würde", verrät Feller. Den aktuellen Kriminalroman kann man zum Preis von 14, 90 Euro erwerben.

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