Karlsruhe Über 470 Kilogramm Shisha-Tabak sichergestellt: Erfolgreicher Fahndungs- und Sicherheitstag für Karlsruher Polizei

39 Fahndungstreffer, elf Festnahmen und 420 Ordnungswidrigkeiten: Das ist die Bilanz der Polizei Karlsruhe nach dem gestrigen länderübergreifenden Sicherheitstags im öffentlichen Raum. Unterstützt wurden die Karlsruher Polizisten dabei von der Bereitschaftspolizei, dem Landeskriminalamt, der Bundespolizei, dem Bundesamt für Güterverkehr, dem Regierungspräsidium Karlsruhe, dem Hauptzollamt und von Kommunalen Ordnungsdiensten der Stadt Karlsruhe, der Stadt Bruchsal und der Gemeinde Forst.

Der Schwerpunkt wurde dabei auf Eigentums- und Betrugsdelikte, Produkt- und Markenfälschungen, sowie Straßen-, Schleusungs-und Betäubungsmittelkriminalität gesetzt.

Auch die Überprüfung von Radfahrern, Gaststätten, Spielhallen und Shisha-Bars und die Kontrolle von Alkohol- und Drogenkosum, dem Schwerverkehr- und Gefahrgut standen auf dem Einsatzplan. Rund 400 Einsatzkräfte waren laut Polizeiangaben bei insgesamt 30 Maßnahmen eingebunden.

Die Bilanz für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe: "Insgesamt wurden rund 4.440 Kontrollen von Personen, Fahrzeugen und Objekten durchgeführt." Darüber hinaus stellte Polizei mutmaßliches Diebesgut sicher, darunter drei Fahrräder und zwei Pedelecs sowie eine ganze Tasche mit sehr wahrscheinlich entwendeten Wertsachen. Aber auch kleinere Mengen an Drogen seien aufgefunden worden. In einer Bar konnte durch den Einsatz eines Diensthundes ein Gramm Amphetamin und 0,5 Gramm Haschisch aufgedeckt werden.

Tabak darf nicht lose ausgegeben werden

Ein besonderer Treffer gelang den Beamten des Karlsruher Zolls, als sie 475 Kilogramm Wasserpfeifentabak sicherstellten - "darunter augenscheinliche Schmuggelware sowie mehrere Kisten Tabak, die außerhalb einer Bar versteckt waren und durch Einsatzbeamte entdeckt wurden", heißt es in einer Mitteilung des Hauptzollamts.

Ebenso wie normaler Rauchtabak unterliegt auch Wasserpfeifentabak in Deutschland der Tabaksteuer. "Als Nachweis dafür ist für Tabakverpackungen eine als Siegel angebrachte Steuerbanderole gesetzlich vorgeschrieben", informiert das Hauptzollamt. Ohne Banderole handelt es sich wahrscheinlich um eine Fälschung oder - wie in den meisten Fällen - um Schmuggelware. Auch die Ausgabe von loser Tabakware ist nicht gestattet.

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