Im zweiten Corona-Jahr ist die Müllmenge in den baden-württembergischen Haushalten leicht gesunken. Pro Kopf kamen 2021 nach Angaben des Umweltministeriums 364 Kilogramm Abfall zusammen - das waren etwa vier Kilo weniger als 2020.

Wertstoffe machen den meisten Müll

Damals war die Menge häuslichen Abfalls je Einwohnerin und Einwohner auf Jahressicht um rund 13,5 Kilogramm gestiegen. Auch im zweiten Corona-Jahr lag sie immer noch etwa neun Kilo über dem Niveau von 2019 vor der Pandemie.

Um den Verpackungsmüll zu reduzieren, fordert die Deutsche Umwelthilfe von den Städten mehr Einsatz im Kampf gegen Wegwerf-Artikel.
Um den Verpackungsmüll zu reduzieren, fordert die Deutsche Umwelthilfe von den Städten mehr Einsatz im Kampf gegen Wegwerf-Artikel. | Bild: Alexander Heinl/dpa

Den größten Batzen machten im vergangenen Jahr Wertstoffe aus
Haushalten mit 162 Kilogramm je Einwohner und Einwohnerin aus (minus 6 Kilogramm), gefolgt von Haus- und Sperrmüll (144 Kilo, minus 1,5).

Die Abfälle aus der Biotonne hingegen kletterten um 3 auf 58 Kilogramm. Die ausführliche Abfallstatistik will Umweltstaatssekretär Andre Baumann (Grüne) am Montag (10.00 Uhr) in Stuttgart vorstellen.