Am Donnerstag erfolgte in der Carl-Metz-Straße in Ettlingen der erste Spatenstich für die neue Zentrale des gemeinnützigen Informationstechnologieunternehmens "Arbeit für Menschen mit Behinderung" (AfB). Der Neubau solle bis Juni 2019 entstehen, so AfB in einer Pressemitteilung. Die Ettlinger Niederlassung sei zu eng geworden: Das neue Gebäude soll Raum für 50 weitere Arbeitsplätze bieten. 

Der AfB-Gründer Paul Cvilak hat nun den Baubeginn eingeläutet. Auch Ettlingens Oberbürgermeister Johannes Arnold, der Karlsruher Landrat Christoph Schnaudigel, die Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin und Barbara Saebel, sowie Investoren die Architekten haben es sich nicht nehmen lassen, den ersten Spatenstich zu setzen. "Die Stadt Ettlingen ist dankbar, dass sie mit der AfB einen kompetenten und zuverlässigen Partner für Inklusion und Nachhaltigkeit in der Stadt hat und dass sich das Unternehmen mit ihrem Neubau zum Standort Ettlingen bekennt", freut sich der Ettlinger OB. 

Gebäudetechnisch und ökologisch auf dem neuesten Stand

Die Besonderheit des künftigen Gebäudes besteht darin, dass es gebäudetechnisch und ökologisch auf dem neuesten Stand sein wird, heißt es im Pressebericht weiter. So sei zum Beispiel ein Solarkraftwerk sowie die Kühlung durch Brunnenwasser angedacht. Darüber freuen sich vor allem die Investoren der oeko2 GmbH: "Wir freuen uns, mit dem Neubau ökologisch und - durch das Inklusionskonzept der AfB - auch sozial nachhaltig wirken zu können!"

Die AfB ist europaweit im Bereich Datenvernichtung und IT-Remarketing tätig und zählt insgesamt 320 Angestellte, darunter 45 Prozent mit Behinderung. Alleine in Ettlingen beschäftigen sich 110 Mitarbeiter: Die badische Filiale ist dabei die größte, der auch die zentrale Verwaltung des gemeinnützigen Unternehmens angeschlossen ist.