Insgesamt zwanzig Mal meldeten sich Bürger bei der Polizei, weil sie Anrufe von angeblichen Polizeibeamten erhalten hatten. Das geht aus einer Pressemitteilung der Karlsruher Polizei vom 8. Mai hervor.

Die Täter gaben sich am Telefon als Polizisten aus und versuchten, unter einem Vorwand Informationen über Wertgegenstände und Vermögen zu erlangen. Ziel der Anrufe war es offenbar, die Betroffenen zur Übergabe größerer Geldbeträge zu bewegen.
Aufmerksamkeit der Bürger verhindert Schlimmeres
Dank der Aufmerksamkeit der Angerufenen blieb es bei allen Fällen beim Versuch – es entstand kein finanzieller Schaden. Die Polizei nimmt die aktuelle Häufung jedoch zum Anlass, erneut vor der Masche zu warnen und Verhaltenstipps zu geben.

Verhaltenstipps der Polizei
- Seien Sie misstrauisch bei ungewöhnlichen Anrufen, besonders wenn schnelle Entscheidungen oder Informationen zu Vermögen verlangt werden.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – beenden Sie das Gespräch im Zweifel einfach.
- Rufen Sie bei Verdacht selbst die 110 an – nutzen Sie aber nicht die Rückruftaste.
- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder persönlichen Verhältnissen preis.
- Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Sie unsicher sind.
- Bleiben Sie wachsam – Betrüger nutzen oft raffinierte Methoden, um Vertrauen zu erschleichen.