In der Nacht auf Donnerstag, den 1. Mai, wurde die Bruchsaler Feuerwehr gegen 1 Uhr nachts zu einem Brand in der Kleingartenanlage "Hanfröste" alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Gartenlaube bereits in Vollbrand. Der Brand konnte unter Atemschutz mit zwei C-Rohren schnell unter Kontrolle gebracht werden. Auch die angrenzende Vegetation, die bereits Feuer gefangen hatte, wurde zügig gelöscht. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde der Abrollbehälter "Wassertank" mit zusätzlichen 8.000 Litern Löschwasser an die Einsatzstelle nachgefordert.

Die Einsatzstelle wurde umfassend ausgeleuchtet. Für die Nachlöscharbeiten mussten die Brandreste unter Atemschutz mühsam auseinandergezogen werden. Mithilfe einer Wärmebildkamera konnten letzte Glutnester aufgespürt und gezielt abgelöscht werden. Bei dem Einsatz wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Martin Schleicher mit drei Löschfahrzeugen bis 03.31 Uhr im Einsatz.

