Der stark bedrohte und europaweit streng geschützte Eichen-Heldbock lebt in alten Eichenbäumen, die am nordöstlichen Ende des Baggersees vorkommen, so heißt es in einer Pressemitteilung. Zum Schutz von Käfern und Bäumen wurde bereits in der Vergangenheit ein Teil der Baum- und Wiesenfläche durch einen Zaun abgesperrt.

Ein Teil der Eichen außerhalb der Umzäunung, die ebenfalls vom Eichen-Heldbock bewohnt werden, ist nach Begutachtung des Baumsachverständigen Uwe Wetzel jetzt in einem Zustand, der die Verkehrssicherheit gefährdet. Zum Schutz der Badegäste und um den Bedürfnissen von geschützten Tierarten gerecht zu werden, wird deshalb am Donnerstag, 12. Juni, die bestehende Einzäunung vorübergehend um 2.000 Quadratmeter erweitert. Die Stadtverwaltung bittet alle Gäste des Baggersees um Verständnis.