In Baden-Baden wird am Sonntag ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten und zwei Kandidatinnen sind zur Wahl des Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin zugelassen, darunter Amtsinhaberin Margret Mergen (CDU). Sie tritt ein zweites Mal an.

Vor acht Jahren hatte die 60-Jährige die Wahl schon im ersten Anlauf für sich entschieden und gegen fünf Gegenkandidaten 62,6 Prozent der Stimmen errungen. Wahlberechtigt sind in der Kurstadt rund 43.000 Menschen.

Das sind Mergens Konkurrenten

Neben Mergen treten noch Baden-Badens Sozialbürgermeister Roland Kaiser (Grüne/56), sowie der 1955 geborene Rolf Pilarski an, der für die FDP im Gemeinderat der Kurstadt sitzt. Außerdem im Rennen sind die 59-jährige Bettina Morlok sowie der 58 Jahre alte Unternehmer Stefan Bäuerle (beide parteilos).

Weiterhin treten an Peter Hank (Die Basis/Jahrgang 1954), der 1972 geborene Peter Görtzel (parteilos) und der 1963 geborene parteilose Bürgermeister von Muggensturm (Kreis Rastatt), Dietmar Späth.

Auszählung der Stimmen soll dauern

Bereits in den Wochen vor der OB-Wahl hatte sich nach Angaben eines Stadtsprechers eine hohe Zahl an Briefwählern abgezeichnet. Die Auszählung der Stimmen am Sonntagabend dürfte sich daher etwas hinziehen, wie es hieß. Die Stadt hofft auf ein höheres Interesse der Bürgerinnen und Bürger als noch vor acht Jahren: Die Beteiligung an der vergangenen OB-Wahl im Jahr 2014 hatte bei lediglich 31 Prozent gelegen.

Sollte es im ersten Anlauf nicht reichen und keiner der Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen erringen, kommt es am 27. März zur Neuwahl. Dann reicht die einfache Mehrheit.