Das gute Wetter ausnutzen,
und dazu noch ein Foto mit den berühmten Coca-Cola-Trucks? So, oder so ähnlich, sah der Plan von 10.000 Besuchern am 18. Dezember in Baden-Baden aus. Zu Tausenden strömten sie in die verwinkelte Innenstadt in Richtung Festpielhaus.
Alle wollen ein Selfie mit Santa Claus
"Tausende Menschen waren da. Die Atmosphäre war einfach magisch: funkelnde Lichter, der Duft von Weihnachten in der Luft und unzählige große Kinderaugen, die vor Begeisterung strahlten. Die beiden Trucks waren der absolute Blickfang, und die Schlange für ein Selfie mit Santa Claus wollte gar nicht mehr enden", heißt es in einer Instagram-Story vom "City-Insider", auf den auch die Stadt Baden-Baden in den sozialen Medien verweist.
Bereits im Voraus wurde davor gewarnt, dass Verkehrsteilnehmer mit vollen Parkhäusern und längeren Wartezeiten rechnen müssen. Vor allem auf der B500 und auf der Rheinstraße stadteinwärts werde Stau erwartet.

Verkehrschaos in Baden-Baden
Schlussendlich sollte die Prognose zur Wirklichkeit werden. Wie die Polizei auf Nachfrage der Redaktion äußert, gingen "zahlreiche Beschwerden" bei der Polizei ein. Der Grund: Sämtliche Zufahrtsstraßen waren bis in die späten Abendstunden verstopft.

"Schon gegen 14.30 Uhr konnten wir eine Überlastung feststellen, um 21.30 Uhr wurde die letzte Verkehrsbehinderung gemeldet", so ein Sprecher gegenüber ka-news.de. In der Zwischenzeit habe man versucht, den Verkehr "so gut es ginge zu regeln".
Weniger Verkehrschaos beim nächsten Mal?
Die Stadt Baden-Baden bestätigt, dass der Verkehr für Unmut gesorgt habe. Zu Problemen auf dem Veranstaltungsgelände sei es nicht gekommen. "Die Veranstaltung ist auf sehr großes Interesse gestoßen. Viele Besucher haben sehr positive Eindrücke mitgenommen", steht in einer E-Mail am 19. Dezember.
Auf Nachfrage der Redaktion, wie die Stadt in Zukunft solche Ereignisse verhindern möchte, heißt es: "Die Stadt steht solchen Veranstaltungen auch künftig offen gegenüber. Die Erfahrungen dieses Jahres würden dann bei der künftigen Planung berücksichtigt werden."