Die Gründe sind nicht immer die gleichen wie beim Mann, Hilfsmittel gibt es aber auch für Frauen. Tatsächlich ist es für das weibliche Geschlecht oft sogar noch schlimmer, wenn die geliebte Haarpracht dünner wird und verschwindet. Dank hochwertiger Extensions, wie beispielsweise von Global Extend lässt sich prachtvolles Haar aber bis ins hohe Alter erhalten!

Vielfältige Ursachen möglich, wenn Frauen von Haarausfall betroffen sind

Der Haarausfall macht sich schleichend bemerkbar. Plötzlich sind morgens, nach dem Schlafen, Haare auf dem Kopfkissen zu finden, die da sonst nicht waren. Auch beim Kämmen in der Bürste bleiben mehr Strähnen hängen und nach der Haarwäsche ist der Abfluss verstopft. Die bange Frage lautet dann: Was ist mit mir los? Zu den häufigsten Ursachen gehören:

  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • erblich bedingter Haarausfall
  • Hormonelle Störungen
  • Mechanischer Haarausfall

Wenn Medikamente zu Haarausfall führen

In einer Umfrage gaben mehr als 20 Prozent der befragten Frauen an, unter dünnem, nicht voluminösem Haar zu leiden. Dass das Haar dünner wird, ist nicht mit klassischem Haarausfall zu verwechseln, der beispielsweise als medikamentöse Nebenwirkung auftreten kann. Bekannt ist dieses Phänomen bei Chemotherapien, die gegen eine Krebserkrankung zum Einsatz kommen. Meist bildet sich hier eine fast vollständige Glatze, das Haar wächst nach dem Ende der Therapie aber fast immer wieder nach.

Es gibt jedoch zahlreiche weitere Medikamente, die einen diffusen Haarausfall zur Folge haben können. Dazu gehören Medikamente, die bei einer Schilddrüsenüberfunktion eingesetzt werden, Lipidsenker, die bei zu hohen Cholesterinwerten eingenommen werden oder auch die Antibabypille. Wenn der Haarausfall plötzlich auftritt, nachdem mit einer medikamentösen Therapie begonnen wurde, ist ein Besuch beim Arzt sinnvoll!

Der erblich bedingte Haarausfall trifft Frauen und Männer

Auch wenn der erblich bedingte Haarausfall im Volksmund noch immer als Männerkrankheit gilt, sind auch Frauen davon betroffen. Es wurde über viele Jahrzehnte angenommen, dass betroffene Frauen unter einem Testosteronüberschuss leiden, allerdings ist das nur selten der Fall, beispielsweise, wenn ein Polyzystisches Ovarialsyndrom vorliegt. Der größte Teil der betroffenen Frauen weist allerdings einen völlig normalen Spiegel an Androgenen und Testosteron auf.

Experten vermuten, dass die Haarfollikel der betroffenen Frauen extrem stark auf Androgene reagieren, die in jedem weiblichen Körper vorhanden sind. Sie werfen das Haar infolgedessen ab und es entsteht ein verbreiterter Haaransatz, bis hin zur Bildung einer Stirnglatze.

Hormonell bedingter Haarausfall häufig

Der Hormonspiegel einer Frau schwankt während ihres Lebens stetig, schon allein durch den Menstruationszyklus. So kommt es vor, dass einige Frauen während ihrer Menstruation unter stumpfem, fettigen Haar leiden, kurz danach aber wieder eine volle Haarpracht aufweisen. Wenn die Hormone allerdings dauerhaft aus dem Gleichgewicht geraten sind und Progesteron dominant geworden ist, kann das Haarausfall zur Folge haben. Die Haarfollikel benötigen eine gewisse Menge an weiblichen Hormonen (Östrogene), um den Haarwuchs anzuregen. Ein Mangel, der meist mit einer Progesterondominanz erklärt werden kann, löst den Haarausfall in vielen Fällen aus.

Das Phänomen kann auch nach dem Absetzen der Pille erfolgen, wenn diese über einen langen Zeitraum eingenommen wurde. Da in der Anti-Baby-Pille Östrogene enthalten sind, sinkt der Spiegel rapide ab, wenn die Einnahme unterbrochen wird.

Mechanischer Haarausfall als seltenes Phänomen

Fast ausschließlich Frauen sind von mechanischem Haarausfall betroffen, der auftritt, wenn durch ständigen Zug auf die Haarwurzeln Haare aus ihrer Verankerung gerissen werden. Schuld daran sind Zopfgummis, Haarspangen oder sonstiger Haarschmuck, der zu eng und zu stark an der Kopfhaut anliegt und zieht. Das tägliche Tragen eines straffen Pferdeschwanzes kann zur Folge haben, dass sich vor allem im Bereich der Stirn und der Schläfen lose Haare befinden und es langfristig zu kahlen Stellen kommt. Wird die Frisur geändert und optimiert, kann der mechanische Haarausfall so therapiert werden. Männer sind weniger häufig, bis gar nicht betroffen, da sie nur selten lange Haare haben und diese entsprechend stylen. Theoretisch kann es aber auch einen Mann treffen, wenn er täglich einen Pferdeschwanz trägt.

Warum Haarausfall eine psychische Belastung darstellt

Er ist nicht tödlich, in der Regel auch nicht gefährlich und doch kann er das Seelenheil massiv beeinflussen. Haarausfall ist für viele Frauen (und Männer) eine kosmetische Katastrophe. Das Haar ist evolutionstechnisch eigentlich nicht mehr notwendig, es gilt jedoch als Schönheitsideal und wer sich selbst nicht schön fühlt, leidet psychisch enorm darunter. Ob im Kino, in Zeitschriften oder im TV, überall werden lächelnde Frauen mit üppigem, glänzenden Haar gezeigt. Wer selbst unter Haarausfall leidet, kann bei solchen Bildern durchaus Anfänge einer Depression entwickeln.

Die gute Nachricht ist, dass es einige Möglichkeiten gibt, den Haarausfall zu kompensieren und schönes, volles Haar auch im Alter zu erhalten. Die Haartransplantation ist bei Männern besonders beliebt, denn hier werden Haarwurzeln dauerhaft an die kahlen Stellen verpflanzt. Für Frauen kommt die Behandlung eher selten in Frage, da hierfür Teile der Haare abrasiert werden müssen, um die Wurzeln zu entnehmen.

Eine kostengünstigere und sehr effektive Alternative ist die Verwendung von Echthaar-Extensions, die übrigens nicht nur bei Haarausfall eine Rolle spielen. Die, meist aus Echthaar hergestellten, Haarteile erweitern die eigene Haardichte und sorgen so wieder für ein schönes, voluminöses Gesamtbild, bis ins hohe Alter!

Ursachenforschung bei Haarausfall hilfreich

Wenn Frauen erstmals unter Haarausfall leiden, ist es immer sinnvoll, die Ursachen zu erforschen. Mitunter gibt es medizinische Gründe, die behandelt werden können. Ob Schilddrüsenfehlfunktion, Infektionskrankheit oder seelische Erkrankung – auch im medizinischen Bereich gibt es mögliche Auslöser, die zu Haarausfall kommen können. Die rein symptomatische Behandlung sollte daher erst erfolgen, wenn medizinische Ursachen ausgeschlossen oder bereits abgeklärt sind!

Die Einnahme von frei verkäuflichen Medikamenten ist bei Haarausfall Gang und Gäbe, wird von vielen Medizinern aber nicht empfohlen. Der Grund hierfür ist, dass diese oft Hormone enthalten und Hormone schädliche Nebenwirkungen haben können. So ist die Einnahme von Östrogenen in der Menopause beispielsweise für Frauen nicht empfehlenswert, die unter Übergewicht leiden oder starke Raucherinnen sind.

Bevor der Haarausfall mit Medikamenten versucht wird zu therapieren, sollte immer der Rat des Arztes eingeholt werden, auch wenn gewisse Präparate frei verkäuflich erhältlich sind.