Fensterfolien – in wieder ablösbarer Variante ein Gewinn

Die meisten von uns haben bestimmt schon in Eingangsbereichen von Häusern, Arztpraxen und weiteren Situationen dekorative Milchglasfolien gesehen. Hier wird vor allem für Sichtschutz und Privatsphäre gesorgt, wobei im Gegensatz zu Vorhängen oder Rollos keine Verdunkelung geschieht. Im Gegenteil, es kommt weiterhin viel Licht durch Türen und Fenster mit Milchglasfolien.

Häufig werden solche Folien nicht vollflächig aufgebracht oder besitzen Ausschnitte und Muster. Einen recht ähnlichen Effekt kann man mit Dekorfolien erreichen, die allerdings etwas variantenreicher hinsichtlich der Farbgestaltung daherkommen.

Um nun für Sonnenschutz zu sorgen, gibt es vielfältige Folien für die Fenster:

Sonnenschutzfolie für innen und außen

  • Selbstreinigende Sonnenschutzfolien
  • Spionspiegelfolie / Spiegelfolie / Diskretionsfolie
  • UV-Schutzfolie mit Ausbleichschutz
  • Tönungsfolie / Autoglasfolie
  • Sonnenschutzfolien für Kunststoffe

Die Bezeichnungen deuten bereits auf die Einsatzbereiche hin. Die Schaufenster einer Boutique profitieren beispielsweise von UV-Schutzfolie. Die ausgestellten Waren bleichen nicht mehr aus und behalten ihren Wert, wobei gleichzeitig große Mengen Helligkeit in den Laden einfallen und Kunden gute Sicht genießen.

Autoglasfolien schützen vornehmlich die Insassen im Heck des Wagens, wo gerade kleine Kinder ansonsten an heißen Tagen unter direkter Sonneneinstrahlung leiden. Selbstreinigende Sonnenschutzfolien werden außen gerne auf Erkern oder Wintergärten verwendet, während Sonnenschutzfolien für Kunststoffe oft auf Terrassenüberdachungen oder Gewächshäusern verwendet werden.

Folien am Fenster können Hitze aussperren

Wer eine selbstklebende Sonnenschutzfolie bequem auf die Glasfläche des Fensters aufgebracht hat, genießt langfristig – je nach Art der Folie – folgende Vorzüge:

  • Blendschutz
  • Hitzeschutz
  • Sichtschutz

Auf praktisch allen Verglasungen und Lichteinfallsystemen, Fenstern, Glastüren und Oberlichtern lassen sich die Folien anbringen. Gerade im Sommer heizen sich Räume durch die Glasflächen in der Außenhülle oft sehr stark auf. Dies betrifft Wohnungen genauso wie Praxen und Büros.

Selbstklebende Glasfolien können dafür sorgen, dass die Hitze abgehalten wird und das Klima im Inneren angenehm bleibt. Tagsüber kann es obendrein sehr hilfreich sein, wenn die Sonnen beim Einfallen durchs Fenster nicht mehr die Sicht auf den Bildschirm erschwert bzw. unmöglich macht.

Arbeitgeber steigern durch solche Folien für einen vergleichsweise günstigen Preis die Konzentration der Mitarbeiter, sorgen für Komfort und steigern unmerklich die Leistungsbereitschaft in einem Team, dass nicht mehr unter Hitze und Sichtproblemen leidet.

Viele Folien haften einfach statisch, sodass sie bei einem Auszug bequem wieder entfernt werden können. Dies verhindert unschöne Diskussionen mit dem Vermieter oder Verpächter der Räume. Andere Folien haften über einen Kleber, wobei hier die Ablösung beim Auszug etwas aufwendiger ist. Mit einem Föhn wird die Folie erhitzt und dann in einer Ecke vom Glas gelöst. Sie lässt sich dann Bahn für Bahn mit ausreichend Hitze gut ablösen. Im Anschluss braucht es nur noch etwas Glasreiniger, bevor Klebereste mit einer Glashobelklinge entfernt werden können.

Als Mieter mit dem Vermieter sprechen

Wenn die Wohnung dauerhaft heiß ist, haben auch Mieter bestimmte Rechte. Wo am Arbeitsplatz das Arbeitsschutzgesetz greift, gelten auch im Mietverhältnis bestimmte Regeln. Ist der Wohnraum beispielsweise anhaltend wärmer als 26 °C, kann ein Sachmangel vorliegen. Der Vermieter ist dann verpflichtet, Maßnahmen gegen die anhaltend große Hitze zu ergreifen.

Bevor es nun zu langen Wartezeiten oder gar einem Rechtstreit mit dem Vermieter kommt, können Mieter die Sonnenschutzfolien als Lösung ins Spiel bringen. Der Vermieter wertet damit dauerhaft seine Räumlichkeiten auf oder aber, der Mieter kann auf eigene Kosten die Folien aufbringen und beim Auszug wieder entfernen.

Um die Raumtemperatur zu senken, hilft neben einer Sonnenschutzfolie das sogenannte Querlüften – allerdings eher zu Zeiten, wo es nicht besonders heiß draußen ist. Das Abschalten elektrischer Geräte bringt ebenfalls einige Grad weniger. Vorhänge mit Wasser zu besprühen kann den Raum ebenfalls kühlen – aber Vorsicht, zu viel Feuchtigkeit kann Stockflecken oder sogar Schimmelbildung hervorrufen.

Ist der Sommer endlich mit den heißen Tagen vorbei, dann kommt im besten Fall noch ein schöner Spätsommer mit angenehmen Temperaturen. Diese sollte man für Aktivitäten im Freien nutzen, bevor die Tage dann im Herbst und Winter kurz, dunkel und kalt werden. Wer dem Winterblues vorbeugen will, der sollte sich schon mal nach einer geeigneten Sonnenbank in der Nähe umgucken.