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London: Wimbledon-Legende schimpft über Schützling: «Tut nichts»

London

Wimbledon-Legende schimpft über Schützling: «Tut nichts»

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    Stefanos Tsitsipas musste in Wimbledon aufgeben.
    Stefanos Tsitsipas musste in Wimbledon aufgeben. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

    Der frühere Wimbledonsieger Goran Ivanisevic hat ein vernichtendes Urteil über seinen eigenen Schützling Stefanos Tsitsipas und dessen Trainingsmoral gefällt. «Er will, aber er tut nichts. Immer nur "Ich will, ich will", aber ich sehe keine Fortschritte», schimpfte der Kroate Ivanisevic beim serbischen Portal «Sportklub».

    Der 53-Jährige trainiert den Griechen Tsitsipas seit gut einem Monat. «Ich war schockiert. Ich habe noch nie in meinem Leben einen Spieler gesehen, der unvorbereiteter ist. Mit diesem Knie bin ich dreimal besser vorbereitet als er. Das ist wirklich schlimm», sagte Ivanisevic, der lange Zeit den Serben Novak Djokovic zu Erfolgen geführt hatte.

    Er selbst gewann den Wimbledontitel 2001 als ungesetzter Spieler. In den Jahren zuvor hatte der Aufschlagspezialist und Publikumsliebling dreimal das Finale des wichtigsten Rasenturniers verloren.

    Absturz in der Weltrangliste

    Tsitsipas war in Wimbledon bereits in der ersten Runde nach Aufgabe wegen Rückenbeschwerden ausgeschieden. Nach schwachen Resultaten ist der frühere Sieger der ATP Finals inzwischen nur noch Nummer 26 der Welt. 

    «Es ist einfach und gleichzeitig auch nicht», sagte Ivanisevic. «Wenn er einige Dinge außerhalb des Tennis löst, hat er eine Chance und wird dorthin zurückkehren, wo er hingehört, denn er ist ein zu guter Spieler, um außerhalb der Top 10 zu sein.» Zuletzt sorgte Tsitsipas' vermeintliche Trennung von Spitzenspielerin Paula Badosa aus Spanien für Schlagzeilen.

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