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Karlsruhe: Giovanni Federico im ka-news-Interview: "Wir sind auf dem richtigen Weg"

Karlsruhe

Giovanni Federico im ka-news-Interview: "Wir sind auf dem richtigen Weg"

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    Giovanni Federico im KSC-Dress gegen den VfL Bochum
    Giovanni Federico im KSC-Dress gegen den VfL Bochum Foto: dpa

    ka-news:

    Herr Federico, der KSC spielte 0:0 in Köln. War das ein Punktgewinn oder waren es zwei verlorene Punkte?
    Giovanni Federico: Zu allererst ein Punktgewinn. Aber wenn ich meine Chancen nutze, dann holen wir dort drei Punkte. Ich habe zwei hundertprozentige Chancen, wenn ich da eine verwerte, dann gewinnen wir.

    ka-news: Eigentlich sind Sie ein cooler Typ, verwerten fast jede Chance. Was war in Köln los?
    Federico: Bei der ersten Chance war ich etwas zu nahe am Torwart, bei der zweiten Chance hat mir die Kraft und damit die Konzentration gefehlt. Ich sah, dass Mondragon die lange Ecke zumacht, wollte in die kurze spielen, doch ich hätte etwas höher schießen müssen, dann ist der drin.

    ka-news: Haben Sie bei Chance eins, die wohl die größte war, zu lange nachgedacht?
    Federico: Ich habe nicht nachgedacht, ich habe gesehen, dass der Mondragon den Schuss von Christian Timm abwehrt hat. Ich wollte dann gegen dessen Laufrichtung schießen - und schieße ihn an. Das war Pech.

    ka-news: Anfangs lief es beim KSC in Köln prima, aber dann kam immer mehr Sand ins Kombinationsgetriebe. Warum?
    Federico: Es geht nicht alles auf einmal. Wir müssen Schritt für Schritt gehen. Man sieht ja: Es wird besser.

    ka-news: Die Leistung des KSC war in Köln besser, als in den meisten Auswärtsspielen zuvor, oder?
    Federico: Richtig. Ich habe schon letzte Woche gesagt: Wir sind auf einem guten Weg. Wir haben gegen Hamburg etwas glücklich, aber nicht unverdient in der letzten Minute gewonnen und auch aus Köln haben wir verdient einen Punkt mitgenommen.

    ka-news: Sie sprachen sogar von einer "Umkehr hin zum Besseren" nach dem HSV-Spiel. War das Remis in Köln eine Bestätigung Ihrer Aussage?
    Federico: Wenn ich eine der Chancen verwerte - dann ja. Im Ernst: Wir sind auf dem richtigen Weg.

    ka-news: Und wie haben Sie die Negativerlebnisse der vergebenen Chancen verarbeitet?
    Federico: In dem Moment, als ich meine kleinen Kinder sah, war das vergessen.

    ka-news: Das heißt Sie blieben nach der Partie in Köln im Westen und fuhren zu Ihrer Familie?
    Federico: Ja, der Trainer gestattet so etwas einmal in der Saison.

    ka-news: Gab es in der Kabine Vorwürfe wegen der vergebenen Gelegenheiten?
    Federico: Ich mache mir die meisten Vorwürfe - mehr als jeder andere mir machen kann. Es gab keine Vorwürfe, aber ich hätte damit auch keine Probleme.

    ka-news: Der Punktgewinn in Köln hilft dem KSC in der Tabelle nichts, denn die Konkurrenz hat auch gepunktet.
    Federico: Ja, aber wir schauen auf uns. Wir müssen punkten, dann ist die Konkurrenz fast egal. Jetzt haben wir am Samstag gegen Frankfurt ein kleines Endspiel, das wir unter allen Umständen positiv gestalten müssen.

    ka-news: Wie sehen Sie die Chance, dass der KSC den Klassenerhalt schafft?
    Federico: Groß, denn wir haben alles selbst in der Hand. Wir spielen gut, wir haben Chancen - wenn wir die noch besser verwerten, dann haben wir alle Chancen der Welt, die erste Liga zu halten.

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