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Kultur in Karlsruhe | ZKM Zentrum für Kunst und Medien: The Story That Never Ends

Kultur in Karlsruhe | ZKM Zentrum für Kunst und Medien

The Story That Never Ends

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    Nam June Paik, »Canopus«, aus der Serie »Planetarium«, 1990, 1-Kanal-Videoskulptur ; 6 Monitore, 1 Laserdisc, 1 Laserdiscplayer, ca. 86 cm Durchmesser, Sammlung: ZKM | Zentrum für Kunst und Medien.
    Nam June Paik, »Canopus«, aus der Serie »Planetarium«, 1990, 1-Kanal-Videoskulptur ; 6 Monitore, 1 Laserdisc, 1 Laserdiscplayer, ca. 86 cm Durchmesser, Sammlung: ZKM | Zentrum für Kunst und Medien. Foto: ZKM

    Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe ist eine einzigartige Institution, die sich der Verschmelzung von Kunst, Technologie und Wissenschaft widmet. Seit seiner Gründung im Jahr 1989 hat es sich zu einem internationalen Zentrum für digitale Kunst und interaktive Medien entwickelt. Das ZKM bietet eine Plattform für Ausstellungen, Veranstaltungen und Forschungsprojekte, die die Schnittstellen zwischen Kunst, Medien und Gesellschaft thematisieren. Es ist ein Ort der Innovation, an dem zeitgenössische Kunstformen wie digitale Installationen, interaktive Medien und Klangkunst im Mittelpunkt stehen. Das ZKM fördert den Dialog zwischen Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Techniker:innen und ist damit ein bedeutender Akteur in der globalen Kunstszene. Es bietet nicht nur Ausstellungen und die bedeutenste Medienkunstsammlung der Welt, sondern auch eine Vielzahl von Bildungsprogrammen, Workshops, Talks und Konzerten, die das kreative Potenzial der digitalen Welt ausloten. Das ZKM ist somit ein wichtiger Knotenpunkt für die Auseinandersetzung mit der Zukunft der Kunst und der Medienkultur.

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    The Story That Never Ends.

    Die Sammlung des ZKM

    5. April 2025 – 20. September 2026

    Das ZKM | Karlsruhe ist als Zentrum für Kunst und Medien weltweit einzigartig. Mit rund 12.000 Werken zählt die ZKM-Sammlung zu den größten und bedeutendsten Medienkunstsammlungen der Welt. Ab dem 5. April wird diese Sammlung in einer neu kuratierten Ausstellung am ZKM wieder zu sehen sein. Unter dem Titel „The Story That Never Ends“ erzählt die Ausstellung von den verwobenen Geschichten von Kunst und Technologie sowie von den besonderen Herausforderungen, die die flüchtigen technologischen Medien für Museen mit sich bringen.

    Dara Birnbaum, »Technology / Transformation: Wonder Woman«, 1978, Video, ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Videostill
    Dara Birnbaum, »Technology / Transformation: Wonder Woman«, 1978, Video, ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Videostill Foto: Dara Birnbaum

    Seit Beginn des 20. Jahrhunderts nutzen Künstler:innen die neusten Technologien ihrer Zeit und erweitern so kontinuierlich die Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst. Das Spektrum reicht von Video-, Licht- und Klangkunstwerken über motorbetriebene kinetische Objekte bis hin zu computerbasierten interaktiven Installationen oder Werken, die mithilfe von künstlicher Intelligenz erzeugt wurden. Mit etwa 100 Arbeiten zeichnet „The Story That Never Ends“ die großen Entwicklungslinien der Medienkunst nach – von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart. Sie zeigt ihre experimentelle Erkundung von Raum, Zeit und Bewegung sowie den Möglichkeiten von Interaktion und Partizipation.

    Die Kunst ist eine Geschichte, die niemals enden wird, solange es Menschen gibt. Doch der Wunsch, diese Geschichte langfristig erfahrbar zu machen, stellt Museen, die Medienkunstwerke sammeln, vor große Herausforderungen. Denn technische Geräte sind nicht für die Ewigkeit gemacht, Datenträger zerfallen, Softwarestandards sind rasch überholt und Medienformate sind nach wenigen Jahren nicht mehr lesbar. Welche Auswirkungen hat dies auf die Kunst und unser kulturelles Gedächtnis? Welche Fähigkeiten müssen wir entwickeln, um nicht nur eine Zukunft zu haben, sondern auch eine Vergangenheit?

    Hacking Identity – Dancing Diversity, Esch 2022
    Hacking Identity – Dancing Diversity, Esch 2022 Foto: Eva-Maria Lopez

    Das ZKM verfügt über eine international anerkannte Expertise in der Konservierung und Restaurierung von Medienkunst. Mit der neuen Sammlungspräsentation geht das ZKM daher einen radikalen Schritt: Die Entscheidung, welche Schlüsselwerke der Sammlung in der Ausstellung gezeigt werden, wurde den Restaurator:innen des ZKM anvertraut. Sie bringen verborgene Schätze ans Licht, die aufgrund von aufwändigen Erhaltungsmaßnahmen zum Teil seit Jahrzehnten nicht mehr öffentlich sichtbar waren.

    Das ZKM ist spezialisiert auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaft und Kunst zum Nutzen der Gesellschaft. Mit seinen Kunstsammlungen, Publikationen, Archiven, technischen Einrichtungen und künstlerischen sowie wissenschaftlichen Forschungen bietet das ZKM eine einzigartige Plattform für Künstler, Wissenschaftler und die Öffentlichkeit, um die Auswirkungen der technologischen Welt mit Kreativität zu verstehen und zu gestalten.

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    Foto: Eventstructure Research Group

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