Dass der Partie die ganz große Bedeutung fehlte, wurde bereits früh klar. Die Karlsruher zeigten sich in der ein oder anderen Situation unkonzentriert – und fingen sich so nach einer Viertelstunde auch das Gegentor. Marco Meyerhöfer kam vom rechten Strafraumeck unbedrängt zum Schuss, ließ KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff keine Abwehrchance.

Bild: Thomas Riedel

Schon eine Minute zuvor kam Jannik Sommer frei zum Abschluss, setzte den Ball hier aber knapp neben das Ziel. Auch in der Folge hatten die Mannheimer mehr vom Spiel und suchten mutig den Weg in Richtung KSC-Strafraum. Die Belohnung folgte in der 26. Spielminute in Form des zweiten Treffers. Nach einer Ecke wehrte Uphoff einen ersten Schuss noch ab, doch Maurice Deville setzte nach und beförderte den Ball ins Netz.

Waldhof legt nach – Sané bringt KSC per Doppelschlag zurück ins Spiel

Im direkten Gegenzug dann ein erstes Ausrufezeichen des KSC – und der 1:2-Anschluss. Saliou Sané behauptete sich in der Spielhälfte der Mannheimer und suchte den Abschluss von der Strafraumgrenze. Bei seinem platzierten Schuss hatte Markus Scholz keine Abwehrchance (27.).

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In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte schlug Sané dann zum zweiten Mal zu und ließ den KSC durch seinen 2:2-Ausgleich wieder auf den Pokalsieg hoffen.

Roßbach bringt KSC in Front – Röser sieht Gelb-Rot

Der zweite Durchgang begann mit einem Schreckmoment für den KSC, als die Gäste per Freistoß die Qualität der Latte testeten. Besser machte es der Zweitliga-Aufsteiger dann kurz darauf selbst. Nach einem Freistoß war Damian Roßbach zur Stelle und markierte das 3:2 (50.).

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Diesen Erfolg über die Zeit zu bringen, sollte sich aber als durchaus schwer herausstellen, denn die letzte halbe Stunde mussten die Hausherren in Unterzahl agieren. Martin Röser sah nach einer Schwalbe im Strafraum Gelb-Rot (57.).

Camoglu mit perfekter Reaktion und der Vorentscheidung

Gerade einmal wenige Augenblicke in Unterzahl, hatte der KSC die perfekte Antwort auf den Platzverweis. Burak Camoglu wurde im Strafraum in Szene gesetzt. Zunächst verstolperte der Deutsch-Türke die Chance, doch er setzte nach. So bekam er eine zweite Chance und traf tatsächlich per Heber zum 4:2 (60.).

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Eine Viertelstunde vor dem Ende wurde es trotzdem noch einmal spannend, denn Sommer erzielte den 4:3-Anschluss für die Waldhöfer. Doch auch der KSC schlug noch einmal zu, durch das 5:3 durch Marvin Wanitzek krönte man die Aufstiegssaison auch noch mit dem Pokalsieg.

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff, Gordon, Pisot, Roßbach, Pourié (90. Batmaz), Wanitzek, Rößer, Sané (61. Sverko), Thiede, Sararer (46. Camoglu), Choi (90. Stoll).

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