Es ist wieder soweit: Die zweite Bundesliga startet in die neue Spielsaison - das freut Fans und Profis gleichermaßen. Da ist der Karlsruher SC keine Ausnahme. "Sowohl als Spieler, als auch als Trainer ist man froh, wenn es wieder um Punkte geht und um Wettkampf geht", sagt Christian Eichner. "Dass da der Spannungsbogen bei den Jungs zunimmt, ist klar."

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Kother beim Saisonauftakt in der Startelf?

Dass der Druck aufgrund der Leistung aus der vorherigen Saison hoch ist, dessen sind sich die Blau-Weißen dabei voll bewusst. "Es geht wieder bei null los", so Eichner und ergänzt: "Ich glaube, dass wir eine große Herausforderung vor uns haben werden. Nicht nur am Samstag, sondern auch, was die ganze Saison anbelangt."

Links Christian Eichner (KSC Trainer) mit Zlatan Bajramovic (KSC Co-Trainer)
Links Christian Eichner (KSC Trainer) mit Zlatan Bajramovic (KSC Co-Trainer) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie.de

Darum sei es nun umso wichtiger, wieder "ein Stück weit die Burg aufzubauen", wofür es jeden einzelnen Spieler benötige. Doch bis alle Spieler wieder fit sind, wird es wohl noch etwas dauern.

Denn: Nicht mit von der Partie sein werden am Samstag Leon Jensen und Paul Löhr (beide Kreuzbandriss), Marco Thiede (Gehirnerschütterung) sowie Marc Lorenz. Letzterer habe aber bereits so gute Fortschritte gemacht, dass er in der kommenden Woche womöglich wieder zum Training kommen kann, so Eichner.

Dominik Kother (KSC19) schießt den Ball beim Aufwärmen.
Dominik Kother (KSC19) schießt den Ball beim Aufwärmen. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Wer genau am Samstag an den Start gehen wird, darüber hält sich der Trainer in gewohnter Weise bedeckt. Auflaufen könnte neben den Neuzugängen Fabio Kaufmann oder Lucas Cueto auch Dominik Kother, dessen Qualitäten der Trainer in der Pressekonferenz nochmals hervorhebt. 

Die Vorfreude überwiegt den Leistungsdruck

Nichtsdestotrotz erwarte der Trainer gegen Hansa Rostock jedoch ein "extrem enges, aber auch kompliziertes Spiel". Der Grund: Rostock und KSC verfügen über "ähnliche Attribute". "Es wird ein beispielhaftes Spiel für die ganze Saison werden, es wird alles möglich sein", so Eichner. 

Dennoch: Vor dem ersten Spiel bereits von Druck zu sprechen, könne der Coach so nicht bestätigen. "Es geht wieder los, es geht wieder um Punkte. Da überwiegt ganz klar die Vorfreude."