Es war nicht das Spiel der großen Torchancen am Samstagnachmittag im Karlsruher Wildparkstadion. Nach durchaus munteren ersten Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend im Mittelfeld. Mitte des ersten Durchgangs bekamen die Kontrahenten dann jeweils ihre Chance zum Führungstreffer.

Erst schoss Kaiserslauterns Florian Pick knapp am Pfosten vorbei (26.), auf der Gegenseite eroberte Anton Fink den Ball, lief alleine auf das Gästetor zu. Sein Schuss wurde aber geblockt (27.). Dazu gab es einen weiteren Schuss von Pick aus spitzem Winkel (34.). Entsprechend torlos ging es in die Halbzeitpause und so richtig Derbystimmung wollte zumindest auf dem Rasen nicht stattfinden.

Camoglu scheitert am Pfosten - Schad schlägt zu

Dennoch vertraute KSC-Cheftrainer Alois Schwartz auch zu Beginn des zweiten Durchgangs weiter seiner Stammformation. Und die Badener hatten gleich eine gute Möglichkeit: Camoglu scheiterte am Außenpfosten (52.). Das Geschehen war im Vergleich zum ersten Durchgang nun deutlich lebendiger, aber dem KSC fehlte es an Durchschlagskraft. Diese wollten die Hausherren mit der Hereinnahme von Kyoung Rok Choi erzeugen, der nach etwas mehr als einer Stunde für Fink kam (64.).

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Tatsächlich hatte der KSC kurz darauf die nächste gute Gelegenheit, der Schuss von Pourié wurde aber von Grill geklärt. Kaiserslautern machte es eine Viertelstunde vor dem Ende besser. Dominik Schad war auf der rechten Seite frei durch, traf per Flachschuss ins kurze Eck zum 0:1 (76.).

KSC erhöht Risiko, kann aber nicht mehr zurückschlagen

Der KSC ging in der Folge noch einmal volles Risiko, brachte mit Sercan Sararer und Saliou Sané zwei weitere Stürmer. Doch Kaiserslautern war an einem zweiten Treffer näher dran, als die Badener am Ausgleich.

Trotz der ersten Niederlage seit dem 2:5-Debakel gegen den SV Wehen Wiesbaden verteidigten die Badener ihren zweiten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Spitzenreiter Osnabrück beträgt nach dem 24. Spieltag nun vier Punkte, auf die Verfolger sind es zwei Zähler Vorsprung. 

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Camoglu (82. Sararer), Stiefler (82. Sané), Wanitzek, Lorenz – Fink (64. Choi), Pourié.

Video: Polizeischutz zum Hochrisikospiel gegen den 1. FC Kaiserslautern

Video: Thomas Riedel
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