Beide Mannschaften boten in der ersten Spielhälfte unterhaltsame Aktionen und demonstrierten, wie viel Lust sie auf die neue Spielklasse haben. Jubeln durfte allerdings nur der KSC, bei dem Marvin Pourié genau dort anknüpfte, wo er in der Aufstiegssaison aufgehört hatte. Nach einer Viertelstunde schlug der Stürmer zu und markierte nach Flanke von Marc Lorenz das 1:0 für die Badener.

Roßbach klärt auf der Linie - Hofmann trifft bei Premiere

Bitter für den KSC: Zur Halbzeitpause musste erstmals gewechselt werden. Burak Camoglu hatte sich minutenlang mit Oberschenkelproblemen über den Platz gekämpft, beim Verlassen des Feldes in Richtung Kabine gab er dann aber das Zeichen, nicht mehr weiterspielen zu können.

Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel wackelte die Führung dann mächtig – Roßbach klärte einen Schuss von Michel Niemeyer auf der Linie. Dazu wurde das Geschehen zunehmend umkämpfter. Witterte Wehen zu diesem Zeitpunkt eine Chance auf den Ausgleich, so wurde diese in der 61. Spielminute zunichte gemacht: Philipp Hofmann markierte nach der dritten Karlsruher Ecke das vorentscheidende 2:0 für den KSC.

Wiesbaden gab sich zwar auch in der Folge noch nicht geschlagen und drängte nach vorne, die Karlsruher Hintermannschaft hielt sich aber vor 6.871 Zuschauern in der Brita-Arena lange schadlos und verteidigte damit den wichtigen Auftaktsieg. Daran änderte der Anschlusstreffer in der Nachspielzeit auch nichts mehr.

Aufstellung Karlsruher SC: Uphoff, Camoglu (46. Stiefler), Gordon, Fröde, Pisot, Roßbach, Lorenz (89. Carlson), Pourié (84. Djuricin), Wanitzek, Thiede, Hofmann.