Obwohl bereits zum vierten Mal in Folge beide Trainer eine unveränderte Startelf aufs Feld schickten, wirken beide Teams kaum eingespielt. Auf beiden Seiten ging der Ball schnell verloren und es entstand kaum Spielfluss. Zudem fehlte es den Offensivreihen an sämtlicher Durchschlagskraft im letzten Drittel.

Torlos in die Halbzeitpause

So erlebten beide Keeper in Durchgang eins einen ruhigen Nachmittag. Der gefährlichste Abschluss, den Gondorf für den KSC hatte, ging aus rund zehn Metern über das Tor (38.).

KSC - Heidenheim am 11. September 2022
Bild: Mia

Eine äußert Chancenarme erste Hälfte ging folglich torlos in die Halbzeitpause. Doch auch nach Wiederanpfiff bekamen die Zuschauer wenig zu sehen für ihr Geld. Strafraumszenen waren Mangelware, mehr als harmlose Flanken fiel beiden Teams nicht ein.

Temporeiche Phase – ohne Abschluss

Nach gut einer Stunde nahm die Partie dann zumindest etwas Fahrt auf, als Kleindienst einen Heidenheimer Konter veredelte. Allerdings stand der Angreifer beim finalen Zuspiel von Föhrenbach im Abseits und der Treffer folglich nicht zählte.

KSC - Heidenheim am 11. September 2022
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Der KSC konnte aus dieser temporeichen Phase auch nicht profitieren. Erst nach 75 Minuten musste Heidenheims Keeper Müller das erste Mal eingreifen, als er einen Kopfball von Joker Rapp parierte.

Drei Chancen für Heidenheim

In der Schlussphase war es Heidenheim, das konsequenter auf den Sieg spielte – und zugleich drei Chancen bekam: Erst hob Sessa frei vor Gersbeck die Kugel am Tor vorbei (82.), dann parierte der Karlsruher Keeper einen Distanzschuss von Beck (83.). Mainka köpfte nach einer Ecke zudem knapp am Tor vorbei (84.).

KSC - Heidenheim am 11. September 2022
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Dann passierte nicht mehr viel, sodass die Partie mit etwas Glück für die Badener in der Schlussphase mit einer Punkteteilung endete.