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Karlsruhe: Rechtsstreit bei KSC-Stadionbau vom Tisch: Stadt und Zech einigen sich auf Fertigstellung im Juli 2023

Karlsruhe

Rechtsstreit bei KSC-Stadionbau vom Tisch: Stadt und Zech einigen sich auf Fertigstellung im Juli 2023

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    Baustand des Wildparkstadions, West-Seite (April, 2021)
    Baustand des Wildparkstadions, West-Seite (April, 2021) Foto: Tim Carmele

    Totalunternehmer Zech Sports GmbH und die Stadt Karlsruhe als Bauherrin haben sich auf eine Ergänzung des bisherigen Vertragswerks verständigt, erklärt der Eigenbetrieb Fußballstadion (Eibs) in einer Pressemitteilung.  Die Unterzeichnung der Ergänzungsvereinbarung stehe aber unter Vorbehalt der Zustimmung durch den Karlsruher Gemeinderat.

    Gespräche zogen sich über mehrere Monate

    "Die Gespräche laufen bereits seit geraumer Zeit und waren in den letzten Wochen intensiviert worden. Hintergrundwar ein erkennbarer Dissens der Vertragsauslegung zwischen den beiden Parteien. Darunter fiel unteranderem die Auslegung der funktionalen Leistungsbeschreibung und deren vertraglichen Anlagen", so die Eibs in ihrer Mitteilung.

    Blick über die Nordost-Seite in den Innenraum des Wildparkstadion, entlang dem Adenauerring.
    Blick über die Nordost-Seite in den Innenraum des Wildparkstadion, entlang dem Adenauerring. Foto: Tim Carmele

    Der bereits existierende Vertrag bleibe grundsätzlich bestehen – samt den seinerzeit definierten Rechten und Pflichten sowie des Bausolls. Im ursprünglichen Totalunternehmervertrag waren die Baukosten für den Vollumbau desStadions mit rund 92 Millionen Euro definiert worden. Für sämtliche Nachträge, die Steigerung des Baupreisindex sowie die Unwägbarkeiten der Produktion und Lieferketten wird nun ein pauschalerFestpreis von 123 Millionen Euro festgelegt.

    Zudem verständigen sich die Parteien auf eine Fertigstellungdes lizenzfähigen Vollumbaus zu Ende Juli 2023. Hinzu kommen hier noch die Kosten für die begleitenden Baumaßnahmen, wie die Ertüchtigung der öffentlichen Infrastruktur.

    "Nach den Gesprächen bin ich froh, dass wir mit dieser Ergänzungsvereinbarung zum Totalunternehmervertrag einer gerichtlichen Auseinandersetzung aus dem Weg gehen konnten. Das ermöglicht den Beteiligten, vor allem dem Karlsruher SC als späterer Hauptnutzer, eine bessere Planbarkeit der weiteren Schritte", sagt OB Dr. Frank Mentrup. "Wir haben einen Kompromissgefunden, der – im Interesse aller - die möglichst zeitnahe Inbetriebnahme des gesamten Stadions im Fokus hat."

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