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Karlsruhe: KSC-Trainer Eichner sagt: "Wir wollen weiter mit Philipp Hofmann arbeiten"

Karlsruhe

KSC-Trainer Eichner sagt: "Wir wollen weiter mit Philipp Hofmann arbeiten"

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    Karlsruhes Philipp Hofmann (l.) und Trainer Christian Eichner.
    Karlsruhes Philipp Hofmann (l.) und Trainer Christian Eichner. Foto: Uli Deck/dpa-pool/dpa/Archivbild

    Lautstark trainiert die Mannschaft um Christian Eichner am Mittwochnachmittag für den zweiten Spieltag der Liga. Mit dem VfL Bochum wartet am Sonntag ein harter Brocken auf die Blau-Weißen, wenn die 1.200 Fans ihre Mannschaft empfangen.

    Erst Wechsel-Drama, dann freiwillige Spielpause und nun Fieber

    Einer hat auf dem Trainingsplatz an diesem Nachmittag allerdings gefehlt: Philipp Hofmann, der mit Fieber nun um seinen Einsatz im Heimspiel bangt.

    Auch wenn sein letzter Corona-Test im Rahmen turnusmäßiger Testungen negativ ausfiel - nun wird auf Nummer sichergegangen: "Das Ergebnis eines neuen Tests steht noch aus", sagt Christian Eichner gegenüber ka-news.de. Von einem längeren Ausfall geht Eichner derzeit noch nicht aus, man schaue, wie sich Hofmanns Gesundheitszustand entwickelt.

    Philipp Hofmann (KSC 33) im Zweikampf gegen Nico Schlotterbeck (Union Berlin 4).
    Philipp Hofmann (KSC 33) im Zweikampf gegen Nico Schlotterbeck (Union Berlin 4). Foto: Carmele|TMC Fotografie

    "Wir wollen weiter mit ihm arbeiten"

    Die Wechsel-Posse um den Topstürmer und die Tatsache, dass Hofmann schon am vergangenen Samstag in Hannover nicht auf dem Platz stand, hat Spuren hinterlassen. "Rund um das Spiel in Hannover war das sowohl in der Mannschaft, als auch im Trainerteam ein Thema", so Eichner. 

    Der KSC zu Spielbeginn.
    Der KSC zu Spielbeginn. Foto: Carmele|TMC Fotografie

    Aber: "Wir haben Hofmann aufgefangen, das ist auch unsere Pflicht, denn wir wollen weiter mit ihm arbeiten", erklärt Eichner. Bleibt zu hoffen, dass Philipp Hofmann bald in alter Stärke zurück auf Karlsruher Rasen ist.

    "Positiver Konkurrenzkampf" für Sebastian Jung

    Mit Sebastian Jung kam am Montag ein neues Gesicht - und ein erfahrener Mann - in den Wildpark. Mit Wolfsburg spielte er in der Champions League, kam 155 Mal in der ersten Bundesliga zum Zug und konnte sich für die U-21-Nationalmannschaft qualifizieren.

    Jungs fußballerische Laufbahn war allerdings auch von unzähligen Verletzungen geprägt, die den 30-Jährigen zu einigen Zwangspausen verdonnerten. In Karlsruhe will der Rechtsverteidiger zurück zu seiner alten Form finden. 

    Dass dies ein langer Weg ist, weiß nicht nur er selbst, sondern auch Cheftrainer Christian Eichner. "Sebastian muss erst aufgebaut werden und braucht Zeit", sagt er im Gespräch mit ka-news.de.

    Marco Thiede (KSC 21) sprintet zum Ball vor dem Toraus.
    Marco Thiede (KSC 21) sprintet zum Ball vor dem Toraus. Foto: Carmele|TMC Fotografie

    "Dem waren wir uns vor der Verpflichtung bewusst und werden ihm die nötige Zeit geben. Marco Thiede hat in den ersten zwei Spiele ausgezeichnet gespielt, deshalb sind wir zum ersten gut aufgestellt." Sobald Sebastian Jung in Form ist, hofft der Trainer aber auf einen "positiven Konkurrenzkampf".

    Training von Torabschlüssen: KSC muss Tore schießen

    Um im anstehenden ersten Heimspiel der Saison gut vorbereitet zu sein, legt der Chefcoach den Trainings-Fokus am Mittwoch auf die Königsdisziplin: die Abschlüsse. "Die letzten 20 Meter vor dem Tor haben wir in den vergangenen Spielen nicht so gut ausgespielt", so Eichner.

    Marco Djuricin (KSC 17) sprintet zum Ball.
    Marco Djuricin (KSC 17) sprintet zum Ball. Foto: Carmele|TMC Fotografie

    Vor allem das Torglück bei Karlsruhes robustem Stürmer Marco Djuricin blieb zuletzt aus. Doch Eichner gibt sich optimistisch: "Die Dinge werden kommen, wenn er dranbleibt." Das gelte auch für den Rest seines Kaders: "Ich schaue meiner Mannschaft gerne zu", so der 37-Jährige, "Baustellen gibt es, doch wir arbeiten an diesen täglich im Training."

    Trainer Christian Eichner.
    Trainer Christian Eichner. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild

    Und er ergänzt: "Die Mannschaft kann in der Liga jedes Spiel gewinnen, sie kann aber auch jedes Spiel verlieren, wenn sie nicht ein gewisses Spielniveau erreicht", erklärt Eichner. 

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