Einem Bericht der "Badischen Neuesten Nachrichten" (BNN) zufolge soll die Karlsruher Genossenschaftsbank "BB Bank" neuer Namensgeber des Wildparkstadions sein. Laut Bericht soll die Zusammenarbeit bis 2027, mit Option für eine Fortführung datiert sein. Der traditionelle Name "Wildpark" soll erhalten bleiben. Die Vorstandsetage des Kreditunternehmens will sich an Spekulationen nicht beteiligen, erklärt lediglich: " Wir sind seit vielen Jahren Partner des KSC."

ka-news.de-Info: Fünf Millionen Euro für fünf Jahre

Nach Informationen von ka-news.de gilt die Namensvergabe an die Bank als sicher, auch die Vertragslaufzeit bis 2027 kann die Redaktion bestätigen. Damit würde die Zusammenarbeit nach Stadionfertigstellung im Jahr 2022 starten. Eine Frage bleibt aber weiter offen. Wie viel legt die Bank für die Namensrechte auf den Tisch? 

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Nach unseren Informationen überweist die "BB Bank" fünf Millionen Euro für die Namensrechte am neuen Stadion. Sprich: pro Vertragsjahr gibt es eine Millionen Euro für den KSC. Oder die Stadt? Die ist schließlich Bauherrin der neuen Arena, der KSC nur Pächter. 

Blick in den Innenraum des Stadions
Blick in den Innenraum des Stadions | Bild: Tim Carmele

"Eine übliche Namenrechtsvermarktung umfasst neben dem eigentlichen Recht zur Namensbenennung eine Vielzahl spieltagsbezogener Leistungen. Einnahmen aus der Vermarktung des Namensrechts gehen KSC und Stadt Karlsruhe nach Einzelproduktwerten zu. Es gilt daher, die Vertraulichkeit auch gegenüber den Interessenten zu wahren. Wir bitten um Verständnis, dass wir deshalb zu potenziellen Sachständen, Partnern und Namen keine Angaben machen", erklärt der Eigenbetrieb Wildparkstadion (Eibs) auf Anfrage. 

Wie das Geld also verteilt wird, bleibt vorerst offen. Am Mittwoch darf mit offiziellen Details gerechnet werden. 

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