"In Frage kamen infrastrukturell nur vier Stadien in Baden, das machte die Suche nach einem Austragungsort schon von vorne herein schwer", erklärt Felix Wiedemann, Leiter Spielbetrieb beim Badischen Fußballverband.
Probleme bei der Spielort-Suche
In Sandhausen ist die Austragung wegen der drohenden Relegation und in Sinsheim wegen Rasenerneuerung nicht möglich, daher musste von der Maßgabe eines neutralen Spielorts abgewichen werden. Das Mannheimer Carl-Benz-Stadion wird nach dem sicheren Aufstieg Drittliga-tauglich gemacht und entfällt somit ebenfalls.

Auch das Karlsruher Wildparkstadion ist auf Grund der Baumaßnahmen kein idealer Spielort und für die Polizei mit erhöhtem Personalbedarf verbunden. Erschwerend hinzu kommen das noch immer mögliche Relegations-Heimspiel für den KSC am 24. Mai und das "Verfassungsfest" anlässlich der Feier 70 Jahre Grundgesetz im Karlsruher Schlossgarten am 25. Mai. Da Karlsruhe jedoch alternativlos ist, kam schließlich nur eine Terminverlegung in Frage.
Spiel nicht am Tag der Amateure möglich
"Leider kann das Endspiel somit nicht wie in den vergangenen Jahren am bundesweiten Finaltag der Amateure am 25. Mai stattfinden. Das bedauern wir sehr, denn es ist eine tolle Plattform für die Landespokalfinals", so Wiedemann. Der Verband, die Finalisten, die Stadt Karlsruhe und die Landesinformationsstelle Sporteinsätze des Innenministeriums verständigten sich auf die Ansetzung des Spiels am Sonntag, 26. Mai, um 14 Uhr.

Wiedemann: "Es war ein Kraftakt für alle Beteiligten. Wir bedanken uns ganz herzlich für die partnerschaftliche und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der Stadt und den Sicherheitsbehörden. Dank geht auch an den KSC für die Bereitschaft, dieses Spiel auszurichten und an den SV Waldhof Mannheim, im Wildpark anzutreten."
Vereine freuen sich auf hochklassiges und stimmungsvolles Duell
"Auch wenn wir bereits über die Liga für den DFB-Pokal qualifiziert sind, ist ein Finale gegen Waldhof Mannheim natürlich ein Prestigeduell für uns und unsere Fans, auf das wir uns sehr freuen", so KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer.

Vorfreude herrscht auch auf dem Waldhof. SVW-Trainer Bernhard Trares: "Wir freuen uns auf ein spannendes und interessantes Pokalfinale gegen den KSC und sind mit der Entscheidung, die Partie im Wildpark auszutragen, zufrieden. Wir hoffen, dass uns viele Fans begleiten und dort, wie die ganze Saison über, für hochklassige Stimmung sorgen."
Verbandspräsident Ronny Zimmermann hofft auf friedliches Duell
"Vergangene Saison gab es die Begegnung KSC gegen Waldhof ja im Halbfinale des Pokals. Wir hatten damals ein ausverkauftes Haus und eine fantastische Atmosphäre mit friedlichen Fans im Wildparkstadion. Genau das wünschen wir und für das diesjährige Endspiel", betont Verbbands-Präsident Ronny Zimmermann. Der Vorverkauf der Tickets startet voraussichtlich noch diese Woche über den KSC, den SVW und online.