Unweit des Wildparkstadions tut sich etwas: Auf einer Fläche, die zuvor dem Land Baden-Württemberg gehörte und vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als Sportplatz genutzt wurde, sind in der vergangenen Woche die ersten Baumaschinen angeliefert worden. Kurz darauf haben sie mit den ersten Arbeiten begonnen. 

Als Ersatz für den "Alten Rasen", wie der Platz bisher genannt wurde, soll auf dem Gelände des Männerturnvereins Karlsruhe 1881 (MTV), nordwestlich des Wildparkstadions, ein neuer Kunstrasenplatz entstehen. Der MTV und das KIT sollen für die künftige Nutzung eine Kooperation eingehen. Diese Vereinbarung macht eine Neuordnung der Plätze auf dem Gelände des KSC-Fußballstadions möglich.

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Noch in diesem Jahr soll der Stadion-Abbruch folgen 

Die Bagger bereiten nun den Grund für einen neuen Trainingsplatz für den Karlsruher SC vor. Er soll die Fläche des Platzes 3, also einem Trainingsplatz auf der nordwestliche Seite des Stadions, ersetzen. Dieser Trainingsplatz wiederum muss umziehen, da auf der Fläche das neue Stadion für die Amateure des Vereins erreichtet wird. Der bisherige Platz 2 wird zu einer Aufstellfläche für Busse der Gästefans umgestaltet. Angrenzend zum "Alten Rasen" wird auch auf dem Gelände des Kompostplatzes ein weiterer Trainingsplatz entstehen.

Neues KSC-Stadion: Das Wichtigste im Überblick

Die Flächen für die beiden neuen Trainingsplätze mussten, wie das Areal, aus dem später ein Hospitality-Parkhaus entstehen soll, zuvor vom Land gekauft werden. Im Juni 2016 kalkulierte die Stadt mit Erwerbskosten für zwischen 2,21 und 4,36 Millionen Euro. Hinzu kommen Kompensationsmaßnahmen zwischen 2,75 und 3,36 Millionen Euro. Im Oktober 2016 wurde der Flächenkauf dann abgewickelt. Der genaue Preis wurde allerdings nicht genannt.

Die Arbeiten für die neuen Trainingsplätze konnten schon beginnen, da sie federführend durch das Karlsruher Tiefbauamt durchgeführt werden. Sie stellen kein Bauvorhaben dar, welches im Rahmen des Vergabeverfahrens ausgeschrieben wurde. Erst wenn dieses Verfahren abgeschlossen ist, kann der Abbruch des Wildparkstadions und der anschließende Neubau der Tribünen beginnen. Das soll nach aktuellem Zeitplan im Winter 2017/18 geschehen.

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