Im ersten Duell des Tages lieferten sich der KSC und Sturm Graz ein ausgeglichenes Duell mit leichter Überlegenheit der Hausherren. Diese konnten ihre Chancen allerdings nicht nutzen, so dass es nach 45 Minuten torlos stand. Das Elfmeterschießen musste über den Sieg entscheiden – und hier hatten die Gäste aus Österreich letztlich mit 7:6 die Nase vorne. Den entscheidenden Fehlschuss leistete sich Lukas Fröde, nachdem Torwart Benjamin zuvor zwei Bälle gehalten und sogar selbst getroffen hatte.

Aufstellung Karlsruher SC gegen Sturm Graz: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Camoglu, Fröde, Wanitzek, Grozurek - Hofmann, Pourié.

 

Burak Camoglu (KSC 2) im Zweikampf, links Alois Schwartz (KSC Trainer)
Burak Camoglu (KSC 2) im Zweikampf, links Alois Schwartz (KSC Trainer) | Bild: Tim Carmele

Nachdem sich im zweiten Spiel des Tages Graz und Hertha BSC 0:1 trennten (Torschütze: Salomon Kalou per Elfmeter), beschlossen die Gastgeber das Turnier vor 2.500 Zuschauern mit dem Duell gegen Berlin. Dort fiel dann auch der erste Treffer des Tages aus dem Spiel heraus: Vedad Ibisevic traf zur Führung für den Erstligisten aus Berlin.

Djuricin bringt den KSC zurück - und sichert erneutes Elfmeterschießen

Der KSC spielte trotz des Rückschlags munter weiter und belohnte sich nach rund 35 Minuten mit dem Ausgleich zum 1:1 durch Marco Djuricin, der von Saliou Sané aufgelegt bekam. Kurz zuvor war Sané selbst noch am Berliner Schlussmann gescheitert, dieses Mal bewies er Übersicht. Damit ging es für die Karlsruher zum zweiten Mal am Samstagnachmittag ins Elfmeterschießen. Hier behielt Hertha letztlich mit 6:4 die Oberhand.

Damit sicherte sich Hertha BSC den Turniersieg vor Sturm Graz, während der KSC sich als guter Gastgeber erwies und nach zwei knappen Niederlagen den dritten Rang belegte.

Aufstellung Karlsruher SC gegen Hertha BSC: Gersbeck – Thiede, Kobald, Pisot, Carlson – Camoglu (17. Fink), Fröde (17. Groiß), Wanitzek (17. Choi), Lorenz, Djuricin, Pourié (17. Sané).

 

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