Bestätigt wurde offiziell bisher noch nichts - aber es sickerte durch, wer beim Karlsruher SC zukünftig im Sportbeirat sitzt und wer das Präsidium fachlich beraten - sprich: unterstützen - soll. Einige ehemalige Ex-KSC-Profis, ehemalige Funktionäre und Ex-Trainer sollen in Zukunft helfen, dass der KSC in Sachen Fußballfachkompetenz besser aufgestellt ist.

Rolf Dohmen, ehemaliger Spieler und Sportdirektor des KSC.
Rolf Dohmen, ehemaliger Spieler und Sportdirektor des KSC. | Bild: picture alliance/dpa/Archivbild

Bekannte Namen im Gespräch

Schon länger bekannt ist, dass Ex-Vizepräsident und Ex-KSC-Profi Rainer Schütterle dem Beirat angehören wird. Dazu: Ex-Manager Rolf Dohmen, der sich kürzlich erfolglos um den Job des KSC Präsidenten bewarb. Auch Ex-KSC-Kapitän Maik Franz, der in Berlin lebt, soll das KSC-Präsidium beraten. Mit Rainer Scharinger gehört auch ein Ex-Trainer, der Stammgast im Wildpark ist, zum Beirat. Scharinger ist im Moment beim Badischen Fußballverband als Trainer unter Vertrag.

Ex-KSC-Trainer Rainer Scharinger.
Ex-KSC-Trainer Rainer Scharinger. | Bild: marvinguengoer.de

Das Gremium "Sport-Beirat" soll wohl dafür sorgen, dass teure, fulminante Fehleinkäufe wie in den vergangenen Jahren ( wie etwa Stroh-Engel, Siebeck, Möbius, Karaahmet, Sané, Röser, Sararer und Andreas Hofmann) nicht mehr so häufig vorkommen. Diese Fehleinkäufe, verbunden mit hohen Gehältern und enormen Abfindungen, waren wohl auch ein Grund, warum der KSC in Richtung Insolvenz schlitterte, die nur knapp vermeiden konnte. Teure, lange Rentenverträge, wie einst zum Beispiel bei Dominik Stroh-Engel, dürften von diesem Beirat wohl kaum unterstützt werden.