KSC-Torhüter Paul Löhr, die Nummer drei in der Hierarchie beim Wildparkclub, hat sich schwer am Knie verletzt. Im Testspiel der Badener gegen den SGV Freiberg zog er sich einen Riss des Meniskus und des Kreuzbandes im linken Knie zu. Der 20-jährige Löhr, ein KSC-Eigengewächs, wird sieben bis acht Monate nicht einsatzfähig sein.

A-Junior Max Weiß fährt mit ins Trainingslager

Der Verein reagiert schnell auf diesen Ausfall. Wenn es am Samstag ins Trainingslager nach Neukirchen in Österreich geht, sollen vier Torhüter mit dabei sein. Neben der Nummer eins Marius Gersbeck werden dessen Vertreter Markus Kuster und aus dem A-Juniorenteam Max Weiß mit dabei sein.

Torwart Paul Löhr (KSC 28) sitzt nach dem Spiel verletzt am Boden, mit Schmerzen im linken Knie.
Torwart Paul Löhr (KSC 28) sitzt nach dem Spiel verletzt am Boden, mit Schmerzen im linken Knie. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Fehlt noch – der vierte Mann und den will das Trainerteam unbedingt dabeihaben. Es gibt mehrere Möglichkeiten, das zu realisieren. Zum einen könnte man einen Keeper ausleihen, der beim KSC bessere Chancen sieht als bei seinem aktuellen Club. Oder, um im Trainingslager mit vier Keepern gut arbeiten zu können, darf sich in Österreich ein Torwart präsentieren, der im Moment vereinslos ist.

Kommt ein vereinsloser Torhüter?

Philipp Bachmeier, zuletzt KFC Uerdingen, gehört ebenso in diese Kategorie wie Konstantin Fuhry, zuletzt SC Freiburg II. Über eine endgültige Verpflichtung könnte man dann in Ruhe nach dem Trainingslager entscheiden.

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Die Überlegung den talentierten Max Weiß, von dem Torwarttrainer Markus Miller sehr viel hält, dauerhaft anstelle von Löhr in den Kader der Profis zu befördern, wurde diskutiert, aber verworfen. Man will das A-Jugend-Bundesligateam nicht derart massiv schwächen. Daher soll ein neuer Keeper kommen.