Es handelt sich wohl um die bayrische Unternehmensgruppe Schörghuber, viel weist daraufhin. Die Schörghuber Unternehmensgruppe (SUG) ist auf den Geschäftsfeldern Getränke, Hotel, Lachszucht und -verarbeitung und Bauen und Immobilien national aktiv. Der Umsatz wird bei Wikipedia mit 771 Millionen Euro, die Mitarbeiterzahl mit fast 3.000 mit Sitz in München angegeben.

Positive Synergie-Effekte für den KSC?

Interessant: Gebaut wird beim KSC ein neues Stadion, samt Infrastruktur. Und: Zur Schörghuber Gruppe gehören mehrere traditionsreiche Brauhäuser, etwa die Münchner Paulaner Brauerei, die Kulmbacher Brauerei, Karlsberg aus dem saarländischen Homburg und die Fürstlich Fürstenbergische Brauerei in Donaueschingen. Aber auch: die Karlsruher Traditionsbrauerei Hoepfner.

Hoepfner Burg Innenhof
Hoepfner Burg Innenhof | Bild: Corina Bohner

Bei einem Einstieg beim KSC könnte sich da die "SUG" eine positive Synergie-Auswirkung erhoffen. Um alles in trockene Tücher zu bekommen, soll jedoch noch eine Mitgliederversammlung durchgeführt werden.

Eine andere Hürde scheint bereits genommen worden zu sein: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat dem Vernehmen nach nichts gegen den Deal einzuwenden. Kommt es zu einer Vertragsunterschrift, wird "SUG" einen Sitz im Beirat des KSC erhalten und somit Einfluss auf Entscheidungen - in allen Feldern. Ein Einstieg des Großinvestors würde den finanziellen Spielraum des KSC enorm verbessern.