Es war Einsatz Nummer 16 in der laufenden Spielrunde. In der Startelf stand der 22-Jährige zum dritten Mal. Vom Anpfiff an war Batmaz engagiert und diszipliniert. Er versuchte das Offensivspiel anzukurbeln, brachte sich aber auch in die Defensivarbeit ein. Nach drei Minuten der erste Flankenversuch - landete hinter dem Tor.

Batmaz wurde selten mit einbezogen

Pech in Minute 31, da verlor Batmaz im Mittelfeld den Ball an Adam Bodzek, der fädelte die Düsseldorfer Führung ein. Batmaz konnte offensiv keine Akzente setzen. Er brachte es in Halbzeit eins nur auf zwölf Ballkontakte. Er fand keine Bindung zum Spiel, aber all das auch, weil der 22-Jährige nicht mit einbezogen wurde.

Malik Batmaz (KSC 31) im Duell mit Florian Ballas (Aue 6) um den Ball
Malik Batmaz (KSC 31) im Duell mit Florian Ballas (Aue 6) um den Ball | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Hinter Batmaz spielte rechts in der Viererkette Ricardo van Rhijn. Der spielte keinen Steilpass für den schnellen Karlsruher, es gab auch kein Hinterlaufen. Der routinierte van Rhijn hatte genug mit sich zu tun, kam nicht dazu, dem jungen Batmaz zu helfen. Mit ein Grund, dass dieser nach der Halbzeit auf der Bank Platz nehmen musste.

"Er hat sich den Einsatz einfach verdient"

Wohl auch, weil er gegen Düsseldorf kein Tor erzielte, keinen Torschuss abgab, keine Torvorlage kreierte - und all das sind nun mal die Kernaufgaben eines offensiven Außenbahnspielers. KSC-Coach Eichner erklärte, warum er sich für die Nominierung von Batmaz entschieden hat: "Wir wollten über Malik Batmaz schnell umschalten. Das Momentum, der Überraschungseffekt - auf den Gegner und um manchmal die eigene Mannschaft zu überraschen, sprach für Malik. Mit Malik kommt eine andere Note rein ins Spiel, er ist ein wilder Hund."

Malik Batmaz (KSC 31) beim Torjubel mit der Mannschaft
Malik Batmaz (KSC 31) beim Torjubel mit der Mannschaft | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Laut Eichner habe sich Batzmaz den Einsatz über die letzten Wochen "einfach verdient. Wir haben schon öfters an ihn gedacht und dann anders entschieden, heute war es so weit, dass wir ihm die Chance gaben." Überhaupt habe Malik "den gleichen Anteil daran wie die anderen, dass wir derart viele Punkte haben". Batmaz lief in einer Halbzeit fast sechs Kilometer, das ist viel. Er scheute keinen Zweikampf, von denen gewann er die Hälfte.