Insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten kommt es in Fahrtrichtung Westen zu größeren Rückstaus entlang der Kriegsstraße, welche im Karoline-Luise-Tunnel zeitweise bis zum Ettlinger Tor reichen. Das teilt die Stadt in einer Mitteilung vom 15. Juli mit.
Welche Maßnahmen plant die Stadt?
Die Fahrstreifen sollen neu aufgeteilt werden – zwei Spuren Richtung Westen, eine Richtung Osten. Außerdem soll die Kurve aus dem Tunnel anders geführt werden.
So soll der Verkehr besser fließen, und der Stau im Karoline-Luise-Tunnel sich deutlich reduzieren.
Neue Verkehrsführung ab kommendem Wochenende
Die Anpassung der Verkehrsführung soll in der Nacht von Samstag, 19. Juli, auf Sonntag, 20. Juli 2025, ausgeführt werden. Für die Arbeiten muss der Karoline-Luise-Tunnel in Fahrtrichtung Westen sowie der Knotenpunkt der Kriegsstraße mit der Brauer- beziehungsweise Reinhold-Frank-Straße zeitweise gesperrt werden. Die Parkplätze auf der südlichen Richtungsfahrbahn werden für die Arbeiten in diesem Zeitraum von der Brauerstraße bis zur Hirschstraße mit einem Halteverbot versehen.
Was ändert sich für die Radfahrer?
Aus Sicherheitsgründen kann der Radverkehr Richtung Osten nicht mehr durch die Kriegsstraße entlang des Baufeldes fahren. Hierfür ist die verbleibende Fahrbahnbreite zu schmal und die Verkehrsbelastung, insbesondere durch Schwerverkehr, zu groß. Für einen separaten Radfahrstreifen ist nicht ausreichend Platz vorhanden. Für den Radverkehr wird in diese Richtung eine kleinräumige Umleitung über die Lessingstraße zur Garten- beziehungsweise Sophienstraße angeboten.
Ist es wirklich so schlimm, als Radfahrer über die Sophienstrasse fahren zu müssen? Das ist eine Fahrradstrasse, man hat überall Vorfahrt und da ist kaum Verkehr. Das zusätzliche Abbiegen sollte doch kein Problem sein.
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Die Radfahrer haben ja Optionen, nur wollen sie nicht nutzen. Als Autofahrer kann man nur über 3 Strassen in der Ost-West Achse. Und dafür reichen die Kapazitäten aktuell nicht aus. Die Stadt braucht Geld und das kommt meistens nicht von Radfahrern. Somit muss sich die Stadt halt dem Publikum anbiedern, die die Kohle in die Stadt bringen....
Bitte Radfahrer nicht immer als Lückenbüßer behandeln. Einschränkungen (Markplatz - dort ist genug Platz für alle!) wieder freigeben. Zum Wohle der Geschäfte.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
Registrieren sie sichSie haben ein Konto? Hier anmelden