Karlsruhe Gründerkultur in Karlsruhe: KIT bringt 18 Unternehmen hervor

18 Gründungen gab es 2012 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Neben Neugründungen wie der Firma Flexlog im Bereich Logistik gehören dazu bereits länger bestehende Ausgründungen wie der Online-Dienst Reposito und etablierte Unternehmen wie der weltweit tätige Medizintechnikhersteller Admedes Schüßler. Das teilt das KIT in einer Pressemitteilung mit.

Mit seinem hochschulweiten Konzept zum Ausbau der Gründungskultur hat sich das KIT Anfang Januar im Wettbewerb "EXIST-Gründungskultur" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie durchgesetzt. Ziel ist, dass die Zahl der erfolgreichen Gründungen noch weiter steigt, so das KIT in einer Pressemeldung.

Unter den 18 Ausgründungen seien vier Spin-offs und 14 Start-ups. Spin-offs sind Unternehmen, die direkt auf Technologien, Produkten oder Verfahren aus der Wissenschaft aufbauen, diese weiterentwickeln und vermarkten, so die Pressemeldung des KIT weiter.

KIT unterstützt Studierende und Forscher

Start-ups gehen auf neue, kreative Ideen von Studierenden zurück und versprechen großes Marktpotenzial. Im Unterschied zu Spin-offs hätten sie keinen Bezug zu geschütztem KIT-Know-how. Die Einfälle für Start-ups reichten 2012 von einer "Sicherheitsröhre" für Wassersportler, die sich wie eine Rettungsweste aufbläst, über einen Veranstaltungskalender und ein Portal für Modekataloge als Smartphone-Applikationen (Apps) bis hin zu maßgeschneiderten Anzügen.

Auch ein Energieversorger-Wechsel- Service und ein Dienstleistungsangebot zum Einsatz und Betrieb von Elektrofahrzeugen im Personen- und Warentransport seien aus den Reihen des KIT hervor gegangen. Die neugegründeten Spin-offs bieten beispielsweise spezielle Ruß- und Feinstaubabscheider für Heizkessel und Kaminöfen oder biologische Transportmoleküle, die Nukleinsäuren wie die DNA ins Zellinnere schleusen, informiert das KIT.

Gründungsinteressierte Wissenschaftler am KIT berate und unterstütze die Dienstleistungseinheit Innovationsmanagement (IMA) bei der marktorientierten Weiterentwicklung ihrer Forschungsergebnisse und Geschäftsideen: von der Sicherung der Rechte, über Kooperations- und Lizenzvereinbarungen bis hin zur Unternehmensgründung und der Beteiligung des KIT am Unternehmen. Für Studierende sei das Center für Entrepreneurship (CfE) Anlaufstelle. Das Angebot des CfE reiche von Beratung, über Konzeptentwicklung und Vermittlung zwischen Gründungsinteressierten und Mitgründern oder Investoren, bis hin zu Bereitstellung von Infrastruktur und Finanzierung.

Weitere Informationen zum Gründen am KIT erhalten Interessierte im Internet unter www.gruenden.kit.edu.

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