Karlsruhe Elektromobilität: "Das KIT ist ein Innovationsmotor"

Im Rahmen seiner Sommertour informierte sich Kai Schmidt-Eisenlohr, Landtagsabgeordneter der Grünen und Sprecher für Forschung und Innovation der Landtagsfraktion, am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) über die Karlsruher Forschung zur Elektromobilität. Alexander Salomon, Karlsruher Grünen-Abgeordneter im Landtag, sieht das KIT als Innovationsmotor auf dem Gebiet der E-Mobilität in Baden-Württemberg und im ganzen Automobilland Deutschland.

"Deutschland braucht sich bei der Forschung zur Elektromobilität nicht verstecken", sagte Matthias Behrend vom vom Institut für Produktentwicklung (IPEK) am Montag, 27. August, am KIT-Campus Ost im Rahmen der Sommertour des Grünenpolitikers. Er informierte Schmidt-Eisenlohr über den aktuellen Forschungsstand am Institut des KIT.

Salomon: "KIT ist Innovationsmotor" und führend in Deutschland und Europa

Bereits vorher stellte das KIT dem Karlsruher Landtagsabgeordneten von den Grünen, Alexander Salomon, seine Forschungen vor. Neben Einzelheiten zum KIT-Zentrum Mobilitätssysteme wurde Salomon das Projekt "Comeptence E" vorgestellt. Hier bündelt die Karlsruher Forschungseinrichtung die Forschungen zur Speicherung elektrischer Energien von über 20 Instituten.

"Die Elektromobilität ist ein Teil der Mobilitätsfrage - ein sehr schwieriges Thema, da die Straßen immer voller und enger werden und wir mit Ressourcenknappheit zu kämpfen haben", sagte Schmidt-Eisenlohr im Gespräch mit ka-news. Baden-Württemberg sei hier aber gut dabei. Im ganzen Land gebe es eine sehr erfolgreiche Forschung in allen Bereichen. Und um diese Forschung am KIT kennenzulernen, besuche er Karlsruhe von der Landeshauptstadt aus mit einem Elektrofahrzeug.

Alexander Salomon zeigte sich überzeugt, dass sich der Besuch des Sprechers für Forschung und Innovation in der Fächerstadt lohnen werde. "Das KIT ist ein Innovationsmotor auf dem Gebiet der Elektromobilität", sagte er gegenüber ka-news. Die Forschungseinrichtung sei eine der führenden in Deutschland und sogar in Europa, ist sich Salomon sicher. "Das KIT sollte seine lange Forschung auf dem Gebiet nutzen um eine Vorreiterrolle einzunehmen, vor allem im Automobilland Deutschland."

Schmidt-Eisenlohr: Zukunft der E-Autos in der Stadt

Schmidt-Eisenlohr zeigte sich bei seiner Tour durch das Institut für Produktentwicklung und das Institut für Kolbenmaschinen beeindruckt davon, dass die Karlsruher Forschung eigentlich weiter sei, als bei vielen Produktentwicklern beziehungsweise in der Automobilindustrie. Und deshalb nehme die grün-rote Landesregierung für das Thema Elektromobilität mehr Geld in die Hände als vorher, so Schmidt-Eisenlohr gegenüber ka-news. "Die Politik ist nur Träger dieser Technologien und ist nun gefragt, entsprechend zu fördern und Akzente zu setzen."

Langsam trete ein, was von den Grünen lange gewollt wurde: "Die Industrie kommt in Schwung, es gibt einen Nutzermarkt und der technische Fortschritt ist gegeben", so der Grünen-Politiker. Wirtschaft und Forschung müssten nun gleichzeitig weiter daran arbeiten, die Elektromobilität voranzutreiben. Die Zukunft  für Elektroautos sieht der Landtagsabgeordnete vor allem im Stadtverkehr und bei Kurzstrecken, wo Verbrennungsmotoren auf Dauer nicht mehr rentabel sein würden.

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