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Karlsruhe "kauft lokal": Mit einer neuen App wollen zwei Männer den Einzelhandel in Karlsruhe stärken

Der Online-Handel boomt - zum Leidwesen der Innenstädte. Die teuren Mieten in exponierter Innenstadtlage können sich zunehmend nur große Unternehmen leisten. Das Ergebnis: Viele Innenstädte bestehen aus den gleichen Filialen und die Einkaufszonen verlieren zunehmend ihren individuellen Charakter. Wie kann man lokale Geschäfte unterstützen und die Menschen zum Einkaufen in ihrer Stadt bewegen? Marc Eisinger und Daniel Tomovski haben dazu eine konkrete Idee.

"Ihr kauft lokal - wir spenden" ist der Slogan - und damit ist die Idee schnell erklärt. Lokale Geschäfte spenden einen Prozentanteil ihres Umsatzes an einen Verein. Der Kunde entscheidet, an welchen Verein das Geld gehen soll. "Charity-Shopping" - also einkaufen und dabei Gutes tun - ist keine neue Idee. Online ist "amazon smile" weltweit damit sehr erfolgreich, regional und offline soll es "kauft lokal" werden.

Charity-Shopping als neuer Einkaufsanreiz 

"Bei unseren Gesprächen mit Einzelhändlern erleben wir viel Frust", sagt Marc Eisinger im Gespräch mit ka-news.de, "jahrelang war das Weihnachtsgeschäft ein zuverlässiges finanzielles Polster für die lokalen Geschäfte. Das ist nicht mehr so - der Puffer fehlt, die Existenzangst steigt." Online bleibt die Konkurrenz Nummer Eins für die Geschäfte in der Innenstadt - schnell bestellt und günstig bis an die Haustür geliefert. Das ist bequem in einer Ära, in der Zeit das entscheidende Gut ist.

Marc Eisinger (links) und Daniel Tomovski von "kauft lokal". | Bild: TMC|Carmele Fotografie

Charity-Shopping soll einen Anreiz setzen, den Umsatz in der eigenen Stadt zu lassen. "Das System funktioniert, das zeigt Amazon smile", sagt Daniel Tomovski, "jetzt geht es darum, es von online in den offline- und vor allem lokalen Bereich zu übertragen." 

Marc Eisinger und Daniel Tomovski kennen sich seit mehreren Jahren. Eisinger ist Gründer und Initiator des Netzwerks "Businessclub Connexxtion". Daniel Tomovski kam zum Start des "kauft lokal"-Projekts hinzu und betreut als "Lokal-Lobbyist" die Region Karlsruhe.

Noch eine lokale Shopping-App?

Initiativen mit einer App den lokalen Handel zu stärken, gibt es einige: Sie heißen "Scoup", "nemms" oder "Wir für deine Stadt". Während die beiden ersteren Online-Gutscheine für das Offline-Shoppen bereit stellen, basiert "Wir für deine Stadt" ebenfalls auf Charity-Shopping.

Die entscheidende Wendung im Einkaufsverhalten der Karlsruher brachte bislang keine der Apps - auch Charity war kein Zugpferd. Das zeigt ein Blick auf die Liste der Partner-Shops bei "Wir für deine Stadt" - sie befinden sich im niedrigen zweistelligen Bereich.

Netzwerk und Sichtbarkeit sollen Erfolgsfaktor sein

Was will kauft-lokal anders machen? Die Antwort ist: Ein Netzwerk bilden, die Solidarität stärken und  Sichtbarkeit in der Innenstadt erzeugen. Eisinger und Tomovski wollen dies nach Offenburg und Achern auch in Karlsruhe aufbauen. "Ja, es gibt viel verbrannte Erde bei den Einzelhändlern", sagt Tomovski, als er von seinen Vor-Ort-Terminen berichtet, "es ist eine Herausforderung, die lokalen Geschäfte für 'kauft-lokal' zu gewinnen." Einige Geschäfte seien aufgrund vorhergehender Erfahrungen mit anderen Apps skeptischer gegenüber der neuen Idee.

Daniel Tomovski betreut "kauft-lokal" in der Region Karlsruhe. | Bild: TMC|Carmele Fotografie

Beide Lokal-Lobbyisten sind überzeugt, dass die Idee klappen kann: Getestet wurde die Idee Anfang 2018 in Achern - damals offline. Die Kassenzettel wurden in eine Box geworfen - händisch ohne App - die Spende anschließend überwiesen. Im Oktober 2018 starteten die beiden Männer ihre Initiative in Karlsruhe, Ende März 2019 folgte der Launch der lokalen App.

"Wenn wir nichts tun, passiert auch nichts"

Insgesamt 581 Einzelhandelsbetrieb mit einer Verkaufsfläche von 179.000 Quadratmetern gibt es in Karlsruhe. Der Einzelhandelsumsatz liegt laut Stadt Karlsruhe bei 699,5 Millionen Euro - den größten Anteil macht dabei der Bekleidungsbereich aus, er hat einen Verkaufsflächenanteil von 43,4 Prozent.

(Symbolbild)
Blick in die Kaiserstraße. | Bild: Paul Needham

Mit über 300 Einzelhändlern haben Eisinger und Tomovski in Karlsruhe bislang gesprochen, rund 40 sind bereits an Bord. Teilnehmerin der ersten Stunde ist Gaby Schwebe, Inhaberin des Feinkost-Ladens "El Corazón" in der Waldstraße. "Ich sehe 'kauft-lokal' als Appell, um miteinander den Einzelhandel in Karlsruhe zu stärken", sagt sie im Gespräch mit ka-news.de. "Wenn wir nichts tun, passiert auch nichts - für mich war klar, dass ich bei einer lokalen Initiative dabei bin."

Gaby Schwebe von "El Carazón" macht bei "kauft-lokal" mit. | Bild: TMC|Carmele Fotografie

Besonders engagiert sind die Händler in der Waldstraße: Viele inhabergeführte Geschäfte beteiligen sich an "kauft-lokal" und haben einen Aufsteller im Schaufenster oder die Flyer an der Kasse. Doch es müssen noch mehr werden, das wissen auch Eisinger und Tomovski. Ihr Ziel: Die rund 1.000 inhabergeführten Geschäfte zu erreichen, die es in Karlsruhe und Region gibt - und zusammen ein Netzwerk zu bilden. "Wir machen Pionierarbeit", sagt Daniel Tomovski.

Im Schaufenster gibt es den Hinweis, welche Läden bei "kauft-lokal" mitmachen. | Bild: TMC|Carmele Fotografie

"Karlsruher Innenstadt ist unattraktiv geworden"

Die Karlsruher Innenstadt sei zum Einkaufen unattraktiv geworden, so Eisinger, die Baustellen des Verkehrsprojekts "Kombilösung" haben ihren Teil dazu beigetragen, tragen aber keine Alleinschuld. Mit dem nahenden Ende der Bauarbeiten am Stadtbahntunnel unter der Kaiserstraße verschwinden auch die Baustellen - das macht sich durchaus bemerkbar. Im Herbst 2018 zählte man 333.742 Fußgänger in der Innenstadt, das ist ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die südliche Waldstraße - hier sind schon einige Händler bei "kauft-lokal" aktiv. | Bild: TMC|Carmele Fotografie

Offizielle Zahlen zum Einzelhandel gibt es von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe: Inhabergeführte Geschäfte gingen in der Region Mittlerer Oberrhein (Baden-Baden, Stadt- und Landkreis Karlsruhe, Landkreis Rastatt) zwischen 2007 und 2017 um 16,6 Prozent zurück. In Zahlen sind das 5.217 Betriebe.

"Es liegt der Schluss nahe, dass sich durch die digitalen Anbieter der Wettbewerb massiv verschärft hat", heißt es in einem entsprechenden IHK-Bericht vom Juni 2018, der im IHK-eigenen Wirtschaftsmagazin erschien. "Der Einzelhandel ist in Zukunft jedoch mehr denn je auf eine funktionierende und für die Kunden attraktive Gesamtkomposition in Verbindung mit ergänzenden Nutzungen angewiesen." Genau dort möchte jetzt auch die Stadt Karlsruhe ansetzen.

Stadt will Einzelhandel in Karlsruher City bis 2030 neu aufstellen

Denn nicht nur private Initiatoren bemühen sich um die Stärkung des lokalen Handels - jüngst hat die Stadtverwaltung ihre Entwicklungsstrategie für die Innenstadt bis 2030 vorgestellt. Das Ergebnis: 124 kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen für sieben Teilbereiche, geordnet nach hoher, mittlerer und geringer Handlungspriorität. 17 Maßnahmen sollen innerhalb eines Jahres realisiert werden. 

Im Handlungsfeld Digitalisierung finden sich unter anderem folgende Punkte mit hoher Priorität

  • Analyse der Online-Kompetenz der lokalen Unternehmer
  • Etablierung eines "Digital-Kümmerers City"
  • Etablierung eines Mentorenprogramms "Digitalisierung im Handel, bei Dienstleistern und in der Gastronomie"

Außerdem ist man bestrebt, im kommenden Jahr Dialogformate zu Innenstadtentwicklung im Bereich Einzelhandel weiterzuentwickeln. Inwiefern sich "kauft lokal" in die Einzelhandelsstrategie der Stadt integrieren lässt, bleibt abzuwarten. Man befindet sich im Gespräch, heißt es von beiden Seiten. 

So funktioniert "kauft-lokal"

Während Amazon 0,5 Prozent des Umsatzes spendet, legen bei "kauft-lokal" die teilnehmenden Händler selbst die Prozentzahl fest - entscheidend sind dabei unter anderem die Größe des Geschäfts und die Gewinnmargen. In der App wird abschließend kommuniziert, wie viel für den Verein gespendet worden ist und von welchen Einkaufspartnern es das meiste Geld gab.

Der Kunde entscheidet nach dem Kauf in der App, an welchen Verein gespendet werden soll. Dazu fotografiert er den Kassenbon oder die Rechnung, gibt den getätigten Einkauf an und wählt die Einrichtung seiner Wahl aus, an die gespendet werden soll.

In der Datenbank von "kauft-lokal" werden die Spendeneinkäufe aller Verbraucher addiert und der jeweilige Einkaufspartner überweist einmal im Geschäftsjahr einen Gesamtbetrag an den Verein. Abgewickelt wird das zwischen den Vereinen und den Händlern direkt, "kauft-lokal" agiert als Kontrollmechanismus.

Damit ein Verein aufgenommen werden kann, muss er bestätigen, dass er gemeinnützig ist und innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Spende die entsprechende Quittung ausfüllen. 

"kauft-lokal" informiert regelmäßig über ihre Aktivitäten: Die nächste Veranstaltung ist am Mittwoch, 24. Juli, ab 19 Uhr beim Deutschen Kinderschutzbund in der Kriegsstraße 152. Mehr unter www.kauft-lokal.de 

ka-news.de ist offizieller Medienpartner von "kauft-lokal".

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  •   andip
    (11180 Beiträge)

    12.06.2019 08:34 Uhr
    Sicher?
    Bis man sich durch die ganzen Angebote der verschiedenen Anbieter durchgeklickt hat, vergehen aber mehr als nur zwei Minuten, das dauert meist einiges länger.
    Das klappt nur, wenn man sich auf einen Anbieter beschränkt und schon vorher genau weiss, was man will.
    Den Zeitaufwand, der nötig ist, bis man das Richtige im Netz gefunden hat, vergessen viele.
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  •   andi79
    (2997 Beiträge)

    12.06.2019 09:38 Uhr
    warum geht man einkaufen
    wenn man nicht weiß was man will grinsen. Wenn ich vergleichen will gibts billiger.de, um nicht groß zu suchen ebay und amazon. Und für spezialfälle muss man zwar länger suchen, hätte in der Innenstadt aber gar keine Chance es überhaupt zu finden.
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  •   Skudder
    (469 Beiträge)

    12.06.2019 10:44 Uhr
    Sehe ich genauso
    Im lokalen Einzelhandel gibt es meistens nicht genau das, was man sucht. Die Auswahl ist miserabel und alles kostet viel mehr Zeit, die man für Sinnvolleres nutzen kann. Online geht alles fix, und das lasse ich mir fast immer in eine Packstation oder Postfiliale liefern. Ich will ja nicht ständig meine Nachbarn nerven.

    Der lokale Einzelhandel hat das komplett verschlafen. Da hätten nur neue Konzepte geholfen. Ist hat jetzt zu spät.
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  •   andip
    (11180 Beiträge)

    12.06.2019 12:15 Uhr
    Der lokale Einzelhandel
    hat gar nicht die Möglichkeiten wie der Online-Handel.
    Kein Einzelhändler kann tausende oder noch mehr Produkte in Dutzenden von verschiedenen Ausführungen anbieten oder auf Vorrat halten. Das konnten die noch nie und mussten sich immer schon auf wenige Sachen beschränken.
    Früher reichte das aber auch, da die Kunden wohl noch nicht so anspruchsvoll waren. Heute wollen die alles und sofort, und natürlich am besten umsonst, und meckern dann über die Einzelhändler, die das Gewünschte nicht haben und stattdessen versuchen, etwas Ähnliches aus ihrem Sortiment anzubieten.
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  •   Mondgesicht
    (2668 Beiträge)

    12.06.2019 09:19 Uhr
    2 Minuten
    sind ambitioniert, aber machbar. Man muss eben wissen, was man will. Das ist aber beim Einkaufen in der Stadt nicht anders. Manche laufen planlos in ein Dutzend Geschäfte, andere gleich zielgenau in das richtige.
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  •   andi79
    (2997 Beiträge)

    12.06.2019 09:36 Uhr
    das ist nicht einkaufen...
    .... sondern shoppen zwinkern. Oft dauern meine Einkäufe online nur eine Minute. Ich weiß was ich brauche, gebe es ein, Klick auf bestellen und fertig. Rekord in der Stadt waren mal 16 Minuten von der Einfahrt bis zur Ausfahrt im ECE... da kommt ja aber noch der Fahrtweg hin und heim drauf.
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  •   Holzbierebub
    (295 Beiträge)

    11.06.2019 17:18 Uhr
    Das Ersatzteil für meinen Abfluss
    hätte ich gerne im Fachhandel vor Ort gekauft. Der erste Händler war nicht tel. erreichbar, beim zweiten wurde ich abgespeist wie ein Bittsteller, und der dritte wollte mir gleich ein komplettes Bad verkaufen.

    Also blieb mir nix anderes übrig als im Internet zu bestellen. Zwei Tage später kam das Teil, und mein Problem war gelöst.
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  •   melotronix
    (3509 Beiträge)

    11.06.2019 16:44 Uhr
    ausgerechnet die südliche Waldstrasse
    als potentiellen vernachlässigten Einzelhandel anzuführen ist wohl ein Witz. Dort findet man
    nur hochpreissiges. Das Klientel "billig und online" wird man dorthin mit Sicherheit nicht locken.

    Die Idee ist nicht die schlechteste. Aber ich befürchte dafür ist es bereits zu spät. Das Rad ist nicht mehr zurückzudrehen. Da müssten die Riesen wie Amazon richtig besteuert- ...ein flächenmässiger Tarifvertrag eingeführt werden und diese unsägliche Verschrottung von zurückgesendeten Neuwaren unterbunden werden. Der Preisdruck ist für die Einzelhändler einfach zu heftig. Die Marktmacht zu gross.
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  •   Route66
    (2991 Beiträge)

    11.06.2019 16:29 Uhr
    Die app
    schafft das Grundproblem nicht aus der Welt. Zuhause sitzen, alles bestellen und wieder zurücksenden. Oft werden von den Mädels die Klamotten sogar getragen und dann erst zurückgeschickt. Das kannst Du so in einem Geschäft nicht ständig machen, da ist irgendwann Schluss mit der Umtauscherei.
    Zum anderen ist die Innenstadt unattraktiv geworden, es gibt nur noch Handyshops, Billigklamottenläden und bis auf drei Kaufhäuser (deren Waren sich dem Kaufverhalten - nach unten - angepasst haben, siehe Karstadt) ist da ja leider nichts mehr, was einem zum Bummeln und Kaufen animieren könnte. Hinzu kommt natürlich der Baustellencharme. Ich würde lieber in der Innenstadt, so wie früher kaufen.
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  •   andi79
    (2997 Beiträge)

    13.06.2019 09:29 Uhr
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    das könnte man durch ein verbindliches Umwelt Zwangsporto eindämmen.... das ist aber eher so ein Frauenproblem. Ich habe eine Zurückschickrate von unter einem Prozent und da geht es dann um Artikel von mind. mal 20€ aufwärts... einen 5€ Artikel werfe ich eher weg bzw. parke ihn irgendwo wenn es die Chance gibt ihn irgendwann mal zu benutzen... da ist mir der Aufwand das einzupacken und abzugeben schon zu hoch.
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