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Karlsruhe "kauft lokal": Mit einer neuen App wollen zwei Männer den Einzelhandel in Karlsruhe stärken

Der Online-Handel boomt - zum Leidwesen der Innenstädte. Die teuren Mieten in exponierter Innenstadtlage können sich zunehmend nur große Unternehmen leisten. Das Ergebnis: Viele Innenstädte bestehen aus den gleichen Filialen und die Einkaufszonen verlieren zunehmend ihren individuellen Charakter. Wie kann man lokale Geschäfte unterstützen und die Menschen zum Einkaufen in ihrer Stadt bewegen? Marc Eisinger und Daniel Tomovski haben dazu eine konkrete Idee.

"Ihr kauft lokal - wir spenden" ist der Slogan - und damit ist die Idee schnell erklärt. Lokale Geschäfte spenden einen Prozentanteil ihres Umsatzes an einen Verein. Der Kunde entscheidet, an welchen Verein das Geld gehen soll. "Charity-Shopping" - also einkaufen und dabei Gutes tun - ist keine neue Idee. Online ist "amazon smile" weltweit damit sehr erfolgreich, regional und offline soll es "kauft lokal" werden.

Charity-Shopping als neuer Einkaufsanreiz 

"Bei unseren Gesprächen mit Einzelhändlern erleben wir viel Frust", sagt Marc Eisinger im Gespräch mit ka-news.de, "jahrelang war das Weihnachtsgeschäft ein zuverlässiges finanzielles Polster für die lokalen Geschäfte. Das ist nicht mehr so - der Puffer fehlt, die Existenzangst steigt." Online bleibt die Konkurrenz Nummer Eins für die Geschäfte in der Innenstadt - schnell bestellt und günstig bis an die Haustür geliefert. Das ist bequem in einer Ära, in der Zeit das entscheidende Gut ist.

kauflokal.de am 07.05.2019 in Karlsruhe (Waldstraße), Germany
Marc Eisinger (links) und Daniel Tomovski von "kauft lokal". | Bild: TMC|Carmele Fotografie

Charity-Shopping soll einen Anreiz setzen, den Umsatz in der eigenen Stadt zu lassen. "Das System funktioniert, das zeigt Amazon smile", sagt Daniel Tomovski, "jetzt geht es darum, es von online in den offline- und vor allem lokalen Bereich zu übertragen." 

Marc Eisinger und Daniel Tomovski kennen sich seit mehreren Jahren. Eisinger ist Gründer und Initiator des Netzwerks "Businessclub Connexxtion". Daniel Tomovski kam zum Start des "kauft lokal"-Projekts hinzu und betreut als "Lokal-Lobbyist" die Region Karlsruhe.

Noch eine lokale Shopping-App?

Initiativen mit einer App den lokalen Handel zu stärken, gibt es einige: Sie heißen "Scoup", "nemms" oder "Wir für deine Stadt". Während die beiden ersteren Online-Gutscheine für das Offline-Shoppen bereit stellen, basiert "Wir für deine Stadt" ebenfalls auf Charity-Shopping.

Die entscheidende Wendung im Einkaufsverhalten der Karlsruher brachte bislang keine der Apps - auch Charity war kein Zugpferd. Das zeigt ein Blick auf die Liste der Partner-Shops bei "Wir für deine Stadt" - sie befinden sich im niedrigen zweistelligen Bereich.

Netzwerk und Sichtbarkeit sollen Erfolgsfaktor sein

Was will kauft-lokal anders machen? Die Antwort ist: Ein Netzwerk bilden, die Solidarität stärken und  Sichtbarkeit in der Innenstadt erzeugen. Eisinger und Tomovski wollen dies nach Offenburg und Achern auch in Karlsruhe aufbauen. "Ja, es gibt viel verbrannte Erde bei den Einzelhändlern", sagt Tomovski, als er von seinen Vor-Ort-Terminen berichtet, "es ist eine Herausforderung, die lokalen Geschäfte für 'kauft-lokal' zu gewinnen." Einige Geschäfte seien aufgrund vorhergehender Erfahrungen mit anderen Apps skeptischer gegenüber der neuen Idee.

kauflokal.de am 07.05.2019 in Karlsruhe (Waldstraße), Germany
Daniel Tomovski betreut "kauft-lokal" in der Region Karlsruhe. | Bild: TMC|Carmele Fotografie

Beide Lokal-Lobbyisten sind überzeugt, dass die Idee klappen kann: Getestet wurde die Idee Anfang 2018 in Achern - damals offline. Die Kassenzettel wurden in eine Box geworfen - händisch ohne App - die Spende anschließend überwiesen. Im Oktober 2018 starteten die beiden Männer ihre Initiative in Karlsruhe, Ende März 2019 folgte der Launch der lokalen App.

"Wenn wir nichts tun, passiert auch nichts"

Insgesamt 581 Einzelhandelsbetrieb mit einer Verkaufsfläche von 179.000 Quadratmetern gibt es in Karlsruhe. Der Einzelhandelsumsatz liegt laut Stadt Karlsruhe bei 699,5 Millionen Euro - den größten Anteil macht dabei der Bekleidungsbereich aus, er hat einen Verkaufsflächenanteil von 43,4 Prozent.

Kaiserstraße Ecke Herrenstraße
Blick in die Kaiserstraße. | Bild: Paul Needham

Mit über 300 Einzelhändlern haben Eisinger und Tomovski in Karlsruhe bislang gesprochen, rund 40 sind bereits an Bord. Teilnehmerin der ersten Stunde ist Gaby Schwebe, Inhaberin des Feinkost-Ladens "El Corazón" in der Waldstraße. "Ich sehe 'kauft-lokal' als Appell, um miteinander den Einzelhandel in Karlsruhe zu stärken", sagt sie im Gespräch mit ka-news.de. "Wenn wir nichts tun, passiert auch nichts - für mich war klar, dass ich bei einer lokalen Initiative dabei bin."

kauflokal.de am 07.05.2019 in Karlsruhe (Waldstraße), Germany
Gaby Schwebe von "El Carazón" macht bei "kauft-lokal" mit. | Bild: TMC|Carmele Fotografie

Besonders engagiert sind die Händler in der Waldstraße: Viele inhabergeführte Geschäfte beteiligen sich an "kauft-lokal" und haben einen Aufsteller im Schaufenster oder die Flyer an der Kasse. Doch es müssen noch mehr werden, das wissen auch Eisinger und Tomovski. Ihr Ziel: Die rund 1.000 inhabergeführten Geschäfte zu erreichen, die es in Karlsruhe und Region gibt - und zusammen ein Netzwerk zu bilden. "Wir machen Pionierarbeit", sagt Daniel Tomovski.

kauflokal.de am 07.05.2019 in Karlsruhe (Waldstraße), Germany
Im Schaufenster gibt es den Hinweis, welche Läden bei "kauft-lokal" mitmachen. | Bild: TMC|Carmele Fotografie

"Karlsruher Innenstadt ist unattraktiv geworden"

Die Karlsruher Innenstadt sei zum Einkaufen unattraktiv geworden, so Eisinger, die Baustellen des Verkehrsprojekts "Kombilösung" haben ihren Teil dazu beigetragen, tragen aber keine Alleinschuld. Mit dem nahenden Ende der Bauarbeiten am Stadtbahntunnel unter der Kaiserstraße verschwinden auch die Baustellen - das macht sich durchaus bemerkbar. Im Herbst 2018 zählte man 333.742 Fußgänger in der Innenstadt, das ist ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

kauflokal.de am 07.05.2019 in Karlsruhe (Waldstraße), Germany
Die südliche Waldstraße - hier sind schon einige Händler bei "kauft-lokal" aktiv. | Bild: TMC|Carmele Fotografie

Offizielle Zahlen zum Einzelhandel gibt es von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe: Inhabergeführte Geschäfte gingen in der Region Mittlerer Oberrhein (Baden-Baden, Stadt- und Landkreis Karlsruhe, Landkreis Rastatt) zwischen 2007 und 2017 um 16,6 Prozent zurück. In Zahlen sind das 5.217 Betriebe.

"Es liegt der Schluss nahe, dass sich durch die digitalen Anbieter der Wettbewerb massiv verschärft hat", heißt es in einem entsprechenden IHK-Bericht vom Juni 2018, der im IHK-eigenen Wirtschaftsmagazin erschien. "Der Einzelhandel ist in Zukunft jedoch mehr denn je auf eine funktionierende und für die Kunden attraktive Gesamtkomposition in Verbindung mit ergänzenden Nutzungen angewiesen." Genau dort möchte jetzt auch die Stadt Karlsruhe ansetzen.

Stadt will Einzelhandel in Karlsruher City bis 2030 neu aufstellen

Denn nicht nur private Initiatoren bemühen sich um die Stärkung des lokalen Handels - jüngst hat die Stadtverwaltung ihre Entwicklungsstrategie für die Innenstadt bis 2030 vorgestellt. Das Ergebnis: 124 kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen für sieben Teilbereiche, geordnet nach hoher, mittlerer und geringer Handlungspriorität. 17 Maßnahmen sollen innerhalb eines Jahres realisiert werden. 

Im Handlungsfeld Digitalisierung finden sich unter anderem folgende Punkte mit hoher Priorität

  • Analyse der Online-Kompetenz der lokalen Unternehmer
  • Etablierung eines "Digital-Kümmerers City"
  • Etablierung eines Mentorenprogramms "Digitalisierung im Handel, bei Dienstleistern und in der Gastronomie"

Außerdem ist man bestrebt, im kommenden Jahr Dialogformate zu Innenstadtentwicklung im Bereich Einzelhandel weiterzuentwickeln. Inwiefern sich "kauft lokal" in die Einzelhandelsstrategie der Stadt integrieren lässt, bleibt abzuwarten. Man befindet sich im Gespräch, heißt es von beiden Seiten. 

So funktioniert "kauft-lokal"

Während Amazon 0,5 Prozent des Umsatzes spendet, legen bei "kauft-lokal" die teilnehmenden Händler selbst die Prozentzahl fest - entscheidend sind dabei unter anderem die Größe des Geschäfts und die Gewinnmargen. In der App wird abschließend kommuniziert, wie viel für den Verein gespendet worden ist und von welchen Einkaufspartnern es das meiste Geld gab.

Der Kunde entscheidet nach dem Kauf in der App, an welchen Verein gespendet werden soll. Dazu fotografiert er den Kassenbon oder die Rechnung, gibt den getätigten Einkauf an und wählt die Einrichtung seiner Wahl aus, an die gespendet werden soll.

In der Datenbank von "kauft-lokal" werden die Spendeneinkäufe aller Verbraucher addiert und der jeweilige Einkaufspartner überweist einmal im Geschäftsjahr einen Gesamtbetrag an den Verein. Abgewickelt wird das zwischen den Vereinen und den Händlern direkt, "kauft-lokal" agiert als Kontrollmechanismus.

Damit ein Verein aufgenommen werden kann, muss er bestätigen, dass er gemeinnützig ist und innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Spende die entsprechende Quittung ausfüllen. 

"kauft-lokal" informiert regelmäßig über ihre Aktivitäten: Die nächste Veranstaltung ist am Mittwoch, 24. Juli, ab 19 Uhr beim Deutschen Kinderschutzbund in der Kriegsstraße 152. Mehr unter www.kauft-lokal.de 

ka-news.de ist offizieller Medienpartner von "kauft-lokal".

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  •   Beiertheimer
    (1018 Beiträge)

    13.06.2019 18:03 Uhr
    Also so gelacht
    habe ich schon lange nicht mehr. Viele Kunden sind abgewandert und nur weil ich straßenbahnfrei (wenn´s wahr wird) über die Kaiserstraße bummeln kann sollen diese wieder zurückkommen? Da muß schon mehr passieren.
    Onlineshopping ist ein weiterer Grund weshalb die Kunden wegbrechen. Preis, Leistung, Angebotsvielfalt und Bequemlichkeit sind nicht von der Hand zu weisen.
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  •   Toleranz
    (222 Beiträge)

    12.06.2019 11:03 Uhr
    ... sicher ist jeder ein Nazi, RechtsPoPo und Co
    Wenn er schreibt was sich abspielt und die Tricks durchschaut. Man hat ja sonst nix zu tun. Genau. ... Zerstreite das Volk, zersplittere es in eine Million Individuen, so 'vereinen sie sich schon nicht' und begehren auf. --> So simpel . und erschafft 'Feindbilder' . ... und die Grünen werden es richten: Hurra! (Außer Farbe Grün ist da nix mit Naturschutz drin.)
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  •   fischkopffamilie4
    (22 Beiträge)

    12.06.2019 09:50 Uhr
    Teil 3
    Fazit. Nein, es war früher nicht alles besser, ganz bestimmt nicht, aber es war eben auch nicht alles schlechter. Vielleicht ist es ein Fehler, immer nur und ausschlie0lich auf junge zu setzen, auch die Älteren können manchmal etwa Geld ausgeben, wollen aber vielleicht keine 1 Euro Artikel mehr und sind manchmal nicht mehr gut zu Fuß oder können nicht oder kaum mehr Rad fahren. Mal bisschen nachdenken. In diesem Sinne, allen eine schöne Woche.
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  •   fischkopffamilie4
    (22 Beiträge)

    12.06.2019 09:42 Uhr
    Teil 2
    Angefangen von Kaufhaus Schneider über Kaufhalle , Woolworth, Hertie, Karstadt, Döring, Christmann, Schöpf, CA usw usw, man bekam alles, den Fahrradschlauch, das Voglefutter, Geschenke, Möbel usw, was man wollte. Und das schönste, Gaukler, Straßenmaler und Musikanten, aufgebaute Ware vor den Geschäften, Verkäufer, die ihre Ware anpriesen, Flohmarkt usw, da war Leben. Was soll ich heute in der Stadt? Was gibt es da? Manchmal gehe ich noch ins Teehaus in der Waldstraße, da brauche ich keine APP. So wie es sich weiter entwickelt, wird die Attraktivität nicht zurück kehren. Den beiden Jungs da oben, trotzdem viel Glück.
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  •   fischkopffamilie4
    (22 Beiträge)

    12.06.2019 09:36 Uhr
    Gleich werde ich hören wie Teil 1
    altmodisch und von gestern ich bin und dass man sowas wie mich in der Stadt nicht braucht. Aber wißt Ihr was liebe Mitmenschen? Ja, manchmal bin ich altmodisch, aber egal und stolz drauf und unseren Enkeln gefällt es bei den gemütlich, manchmal nicht immer altmodischen Großeltern. Ich habe Karlsruhe Stadt schon seit Kindheit gekannt, der große Seifenblasenbär auf dem ehemaligen christmann Spielwaren Gebäude, Nikoläuse, die tatsächlich was im Sack hatten für Kinder, keine Werbung, die großen Kugeln am Schneider Kaufhaus, herrlich leuchtend im Weihnachtsglanz, als Teenager von Geschäft zu Geschäft auf der Suche nach LPs , Kassetten, Jeansjacken und -Hosen 1. und 2. Wahl, als man dann selber kleine Kinder hatte, vollbeladen mit Tüten und Taschen voller Spielsachen und anderen Dingen. Durch die Stadt fuhren nach Einführung der Teil Fußgängerzone zwar Bahnen, aber nicht so viele.
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  •   dipfele
    (5448 Beiträge)

    12.06.2019 14:11 Uhr
    Bahnen fuhren durch die Kaiserstrasse.....
    ... seit 1877, also seit 142 Jahren. Und die waren für die Bevölkerung wichtige Transportmittel. Aber das Konsumverhalten hat sich geändert und das Verkaufsverhalten und das Verkehrsverhalten auch. Heute kann man fast alle Dinge des täglichen Bedarfs im Supermarkt auf der grünen Wiese kaufen. Mit dem SUV. Früher gab es noch Spezialgeschäfte z.B. für Kurzwaren. Wer braucht heute noch Nähseide, oder Gummi für die Unterhosen? T-Shirts haben keine Knöpfe und Socken werden auch nicht mehr gestopft.
    Was das "Charity-Shopping" für den lahmenden Einzelhandel soll, verstehe ich nun wirklich nicht. Warum sollen den die Händler spenden, wenn der Kunde was bei denen kauft? Sinnvoll wäre es doch, wenn alle Händler den Kunden den Straba-Fahrpreis zurück geben würden. Aber so ….. idiotisch.
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  •   Anonymous
    (44 Beiträge)

    11.06.2019 22:45 Uhr
    "Shoppen gehen" ...
    assoziiere ich mit Stress (vorallem Samstags), und da sich daran nichts ändern wird, gehe ich lieber Online shoppen. Da hilft auch keine App. => Ich glaube so denken viele.
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  •   JustMy2cts
    (7 Beiträge)

    12.06.2019 09:24 Uhr
    Das trifft...
    ... den Nagel ziemlich genau auf den Kopf.
    Dazu noch die katastrophale Verkehrssituation.
    Man kommt nur beschwerlich rein, ist man drin kann man nirgends Parken, ist man wieder raus fallen die Worte: "nie wieder!". Hat manchmal mehr was von einer Expedition als von easy shopping. zwinkern
    Die Karlsruher Innenstadt meide ich persönlich seit Jahren wie der Teufel das Weihwasser... das wenige an Freizeit was mir neben der Arbeit bleibt ist es mir nicht wert, es mit purem Stress zu füllen.
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  •   Der_Sprayer
    (291 Beiträge)

    12.06.2019 10:19 Uhr
    Das trifft...
    den Nagel wirklich.
    Auch ich kaufe aus Prinzip seit Jahren nichts mehr in dieser Stadt.
    Mit dieser autofeindlichen Verkehrspolitik wird die Stadt noch viele Pendler, die mit dem Auto da sind, von Einkaufen abschrecken.
    Der einzige Laden, für den ich nochmal mitcdem Auto an den Stadtrand kommen werde, ist Ikea, wenn es dann mal eröffnet wird.
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  •   teflon
    (2676 Beiträge)

    12.06.2019 12:28 Uhr
    100% Zustimmung
    Entweder direkt per Onlinebestellung machen, wo man auch Exotischeres ohne Probleme bekommt oder gezielt an Orten einkaufen gehen, die ausserhalb der Innenstadt liegen & deshalb mit dem Auto gut erreichbar sind. Diese App hilft kein Bisschen- dafür gibt es genug Beispiele von anderen Kommunen, die schon verschiedenste Varianten durchprobiert haben - das Ei des Kolumbus war wohl bislang nicht dabei.Die Folgen der Kombilösung sind noch viel eklatanter als es die Entscheidungsclique je angenommen hat. Bald hat man eine klinisch reine Fußgängerzone, wo sich nur noch Billigketten, Imbissbuden & Spielhallen mit dem üblichen Ramschangebot halten werden- der Rest ist entweder pleite oder in grosse Center an den Stadtrand bzw ins Umland abgewandert. Viel vor- nichts dahinter = typisch Karlsruhe, das moderne Schilda
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